Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To use Pocket to save bookmarks to PEP-Web articles…

PEP-Web Tip of the Day

Pocket (formerly “Read-it-later”) is an excellent third-party plugin to browsers for saving bookmarks to PEP-Web pages, and categorizing them with tags.

To save a bookmark to a PEP-Web Article:

  • Use the plugin to “Save to Pocket”
  • The article referential information is stored in Pocket, but not the content. Basically, it is a Bookmark only system.
  • You can add tags to categorize the bookmark to the article or book section.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Hitschmann, E. (1920). L. Moll, Die Maternitätsneurose.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(2):177.

(1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(2):177

L. Moll, Die Maternitätsneurose.

Review by:
E. Hitschmann

In der Wiener Gesellschaft der Ärzte (Protokoll vom 23. Jänner 1920) beschrieb der Vortragende eine Art von Zwangsbefürchtungen von Wöchnerinnen und jungen Müttern um das Wohl ihres Neugeborenen. Sie sind ängstlich erregt und unsicher bei allen Pflegemaßnahmen und Handgriffen und fürchten unnötigerweise, dem Kinde zu schaden. Moll konstatiert, daß die Mutterliebe sich erst im Laufe des Wochenbettes, insbesondere im Laufe der Laktation entwickelt und alle entgegenstehenden Regungen überwindet, die insbesondere bei der ledigen Mutter, aber auch bei Verheirateten aufzuzeigen sind. „Aus dem Vorhandensein der unmotivierten Ängstlichkeit, der zwanghaften Charakter tragenden Besorgtheit um das kindliche Leben kann man per analogiam mit den neurosenhaften Zwangsvorstellungen anderer Art den Schluß ziehen, ob auch hier dem Kinde ungünstige Regungen vorhanden waren oder nicht. Die Therapie der Maternitätsneurose kann nur in einer fachgemäßen psychotherapeutischen Behandlung bestehen, die von Geduld und vor allem von Verständnis für die Wurzeln dieser Erscheinungen getragen sein muß. In schweren Eällen mag selbst eine suggestive und eine psychoanalytische Behandlung erforderlich sein. Der Kinderarzt, der zum Verständnis des Seelenlebens des Kindes ohnehin das erforderliche Maß der psychotherapeutischen und psychoanalytischen Kenntnisse sich an-zueignen bestrebt sein muß, muß ebenso, soll er Erfolge haben, auch die geschilderten, physiologischen und pathologischen Erscheinungen im Seelenleben der Mütter zu analysieren und zu behandeln verstehen.“

Dr. E. Hitschmann.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.