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Eisler, M.J. (1920). Hans Blüher, Die Rolle der Erotik in der männlichen Gesellschaft. (Verlag Eugen Diederichs, Jena 1917/19. I. Band 248 Seiten. II. Band 224 Seiten.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(2):180-182.

(1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(2):180-182

Hans Blüher, Die Rolle der Erotik in der männlichen Gesellschaft. (Verlag Eugen Diederichs, Jena 1917/19. I. Band 248 Seiten. II. Band 224 Seiten.)

Review by:
M. J. Eisler

Dieses umfangreiche und von einem polemischen Geist getragene Werk des Verfassers über die „Wandervogelbewegung“ in Deutschland (den Lesern dieser Zeitschrift nicht unbekannt) dürfte der erste bemerkenswerte Versuch sein, die Anschauungen Freuds zur Grundlage einer neuen Gesiellschaftslehre zu machen. Und sollte die zunftmäßige Soziologie vorläufig auch keine Kenntnis von der Arbeit Blühers nehmen wollen, so ist es dem Psychoanalytiker um so mehr ein willkommener Anlaß, die ihm vertraut gewordene Denkweise in der vorliegenden Schrift wiederzuerkennen und in ihrer prinzipiellen Anwendung auf ein neues Forschungsgebiet zu überprüfen.

Derselbe frische, ja draufgängerische Ton, in welchem die kleine Arbeit über „Die deutsche Wandervogelbewegung als erotisches Phänomen“ gehalten ist, durchzieht auch die neueste Studie Blühers. Hier wie dort ist der Kern leine in ihrer Bedeutung richtig erkannte und bündig ausgesprochene Tatsache: daß die Homosexualität als treibende Kraft diverser gesellschaftlicher Erscheinungen aufgefaßt werden muß. Im großen und ganzen hat sich der Verfasser diesmal nur wiederholt und wahrscheinlich unter dem Stachel des Widerspruchs, den seine erste Arbeit erweckt hat, seine These mit einem reichlicheren Material zu stützen gesucht. Die Kritik hat sich mit diesen Materialien und den daran geknüpften theoretischen Erwägungen zu befassen.

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