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Meier-Müller, H. (1920). S. Galant, Bern-Belp, „Sexuallebenim Säuglings- und Kindesalter“. (Neurolog. Zentralbl., Nr. 20, 1919.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(3):287.

(1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(3):287

S. Galant, Bern-Belp, „Sexuallebenim Säuglings- und Kindesalter“. (Neurolog. Zentralbl., Nr. 20, 1919.)

Review by:
Hans Meier-Müller

„Die Beweise der Freud schen Schule waren immer mangelhaft, wenn sie überhaupt da waren, und so erklärt es sich leicht, daß Freud in den kompetenten, wissenschaftlich denkenden Kreisen verschrien wurde: einerseits die Behauptungen, die evident falsch sein müssen, anderseits Meinungen, die eine gewisse Wahrscheinlichkeit für sich haben, aber dennoch bestritten werden können, da keine schwerwiegenden Beweise vorliegen……“ Dennoch möchte Dr. Galant die Behauptung Freuds, das Saugen, Lutschen, Ludeln des Säuglings sei ein deutlich sexueller Akt, nicht — wie z. B. Lewandowsky — für lächerlich erklären. Das sei dennoch wahr, und wenn Freud „keine genügenden Beweise“ für seine Behauptung aufzubringen im stande sei, so führe er — Galant — hier den Beweis, „an dem zu rütteln unmöglich“ sei. Dieser Beweis besteht in einem Dokument, worin ein Mädchen aus dem Volke, ein geistig und körperlich vollkommen gesundes, lebensfrohes Individuum, in seiner naiven Weise schildert, mit welcher Leidenschaft es sich bis in das siebente Lebensjahr dem Ludeln hingegeben habe und wie es dasselbe Wonnegefühl später — im Pubertätsalter — beim Küssen wiederfand, ein „wohliges Gehen durch den ganzen Körper“, ein „wunderbares Gefühl“ des Verlangens nach einer Ruhe, die kein Ende nehmen soll“.

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