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Róheim, G. (1920). Beiträge zur Traumdeutung: 1. Die Urszene im Traume. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):337-339.

(1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):337-339

Mitteilungen

Beiträge zur Traumdeutung: 1. Die Urszene im Traume

Géza Róheim

Das hier beigebrachte Material schien mir als Bestätigung der Ergebnisse einer unlängst veröffentlichten tiefschürfenden Analyse Freuds und als Beitrag zur Frage der sexuellen Eindrücke der frühesten Kinderjahre einer Mitteilung wert. Es handelt sich um eine Dame, die man gar nicht oder höchstens nur in ganz geringem Maße neurotisch nennen kann und die dem Verfasser seit etwa zwei Monaten regelmäßig ihre Träume erzählt und auch mit bemerkenswert geringem Widerstand analysieren läßt. Sie hat schon von Kindheit auf ein reges Interesse derlei Dingen entgegengebracht und immer die tieferen Ursachen ihres eigenen Tun und Lassens erfahren wollen.

Im Verlaufe einer Traumanalyse mache ich die Bemerkung, eine Detektivszene im Traume deute auf verdrängte infantile Triebe irgend welcher Art, deren Enthüllungen sie zu befürchten hätte. Traummaterial und Assoziationen lassen die Vermutung in mir auftauchen, es handle sich um Analerotik. Sie denkt einige Minuten nach und antwortet darauf mit Assoziationen, die zwar diese Vermutung nicht direkt bestätigen, aber Material zur infantilen Apperzeption der Koitusszene liefern. Als Kind von drei Jahren pflegte sie mit großem Schreck aus einem Traume zu erwachen und zu schreien (die Geschichte erzählt ihre Mutter auch heute noch): „Der Löwe, der Löwe!“ Sie beruhigte sich nur, wenn der Vater sie aus ihrem Bettchen hob und ins Bett der Mutter legte, wo sie nun ruhig einschlief.

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