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(1920). 3. Voyeur-Traum einer Patientin. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):341-343.

(1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):341-343

3. Voyeur-Traum einer Patientin

Der Traum: Ich gehe durch die X-Straße und am Fenster des Hochparterre, im Hause, wo mein einstiger Bräutigam jetzt mit seiner Frau wohnt, sehe ich sie beide mit den Köpfen intim aneinander gelehnt. Sie merken mich gar nicht oder schenken mir so wenig Aufmerksamkeit, als ob sie mich gar nicht bemerkt hätten. Eine Sekunde lang sehe ich zwei Köpfe in ganz derselben Situation am Fenster des zweiten Stockes, die des Herrn X. und seiner Frau, dann schaue ich nicht mehr hinauf, oder verschwinden sie? Ich will ins Haus hinein, um aber die Treppe zu erreichen, muß ich dicht vor dem Parterrefenster vorbeigehen, lund ich zögere, weil mir das Gefühl peinlich ist, sie werden mich sehen. Ich tue es doch, aber sie bemerken mich weiter nicht. Ich steige die Treppe hinauf, — die an der Seite des Fensters gelegen ist, wo ich zuerst stand, brauchte also gar nicht vor dem Fenster vorbeizugehen — und sehe doch die ganze Zeit das Ehepaar im Parterreinnern vor mir (nicht von oben, sondern mit mir selbst parallel). Ich sehe, wie sie ihm etwas erzählt, wie sie beide lachen. Dann stehen sie auf und gehen in den Hintergrund des Zimmers. Sie setzt sich auf einen Stuhl vor dem Spiegel, er steht in ihrer Nähe. Sie hebt die Hand bis zu seinem Gesicht, als ob sie da etwas entfernte, dann beugt er sich vor dem Spiegel und verrichtet selbst etwas an seinem Gesichte. Plötzlich entnehme ich aus ihrer Mimik, daß jemand geläutet hat, sie gehen beide hinaus, wahrscheinlich um die Tür zu öffnen, und da setze ich eine Handlung anstatt ihrer fort, indem ich, den Stuhl in der einen Hand, den Spiegel in der anderen, an der Decke schwebe und auf den Boden springen soll. Dabei denke ich mir: zuerst lass' ich den Stuhl fallen, er befindet sich ja ganz wenig über dem Boden, er wird keinen starken Lärm machen. Ich führe es aus und der Stuhl fällt mit einem großen Krach nieder, wonach ich ganz leicht mit dem Spiegel in der Hand auf den Boden herabsinke.

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