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Eisler, M.J. (1920). Über autoerotische Mitbewegungen bei Onanie. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):359-361.

(1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):359-361

Klinische Beiträge

Über autoerotische Mitbewegungen bei Onanie

M. J. Eisler

Ein an hartnäckiger Schlaflosigkeit leidender Mann, dessen psychoanalytische Behandlung in der ersten Phase nur langsame Fortschritte machte, erlangte später eine gewisse Schulung in der Selbstbeobachtung, die ihn befähigte, genauere Einblicke in seine Symptome und in die Zusammenhänge seiner Neurose zu gewinnen. Dieser tätigen Mitarbeit verdanke ich folgenden Ausschnitt aus seiner Krankheitsgeschichte, die für sich ein gesondertes Interesse beanspruchen kann.

Das Syndrom, welches die Behandlung zu lösen hatte, war nebst der Schlaflosigkeit eine labile Potenz, migränartige Kopfschmerzen und ein weit über die Pubertätsjahre hinausreichender Zwang zur Onanie, insbesondere nach einem unbefriedigenden Beischlaf. Ich nehme hier das Ergebnis der Analyse vorweg mit der Bekanntgabe, daß der Ursprung der Neurose in einer tiefgehenden Dissoziation der autoerotischen Betätigungen in der prägenitalen Entwicklungsphase aufgefunden wurde, was in einem anderen Zusammenhang des Näheren beleuchtet werden soll.. An dieser Stelle beschränke ich mich auf die Onanie und deren Nebenerscheinungen, die das Krankheitsbild beherrschten und auch die übrigen Symptome beeinflußten. Zur Erläuterung will ich eine Parallele aus der Kinderbeobachtung heranziehen.

Wir sehen den Säugling an der Mutterbrust — während der Nahrungsaufnahme — eigenartige Bewegungen ausführen, welche man durchaus als lustbetonte Aktionen auffassen muß.

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