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Jelgersma, G. (1921). Psychoanalytischer Beitrag zu einer Theorie des Gefühls. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):1-8.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):1-8

Originalarbeiten

Psychoanalytischer Beitrag zu einer Theorie des Gefühls

G. Jelgersma

Wenn ich heute vor Ihnen bespreche, inwieweit die Psychoanalyse Beiträge zur Theorie des Gefühls gibt, so muß ich eine kurze Zusammenfassung meiner Theorie vorangehen lassen, da ich diese bis jetzt nur in holländischer Sprache in meinem Lehrbuch der Psychiatrie veröffentlicht habe und nicht annehmen darf, daß sie Ihnen bekannt sei.

Das Gefühl ist meiner Ansicht nach die psychische Seite der Intensität der materiellen Prozesse im psychischen Organ, in dem Sinne, daß eine leichte Steigerung in der Intensität der materiellen Prozesse immer Lustgefühle gibt; bei weiterer Steigerung vermehrt sich die Lust, aber nur bis zu einer bestimmten Höhe, die nicht übersehritten werden kann. Vermehrt sich aber die Intensität des Reizes, so tritt keine Zunahme, sondern eine Abnahme der Lust ein, welche bei immer weiterer Vermehrung der Reizintensität schließlich ganz verschwindet und einen Nullpunkt erreicht. Bei noch weiterer Steigerung der Reizstärke entsteht das melancholische Gefühl in seinen verschiedenen Intensitäten und Varietäten.

Man kann von diesem Verhalten für die Gefühlsbetonung einer einfachen Empfindung, z. B. eines Geschmackreizes, folgenderweise eine graphische Vorstellung geben. Die horizontale Linie AB stellt den normalen, von keinem oder von einem indifferenten Gefühlsprozeß begleiteten Geisteszustand dar. Auf dieser horizontalen Linie sind die Reizintensitäten mit Ziffern angegeben, was nach oben liegt, gibt die Lustgefühle, was nach unten liegt, die Unlustgefühle wieder. Bei sehr geringer Reizintensität, z. B. bis zur Ziffer 1, und sehr geringer Empfindung entsteht kein Gefühl, was in der Kurve angedeutet ist, durch den horizontalen Verlauf der Linie. Steigt die Reizintensität bis zur Ziffer 2, so entsteht immer ein angenehmes Gefühl des süßen Geschmacks.

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