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Ferenczi, S. (1921). Psychoanalytische Betrachtungen über den Tic. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):33-62.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):33-62

Psychoanalytische Betrachtungen über den Tic

S. Ferenczi

I

Mit dem sehr verbreiteten neurotischen Symptom, das man, dem französischen Sprachgebrauch folgend, allgemein als „Tic“ oder „Tic convulsif“ bezeichnet, hat sich die Psychoanalyse bisher wenig beschäftigt. Im Anschlusse an die Beschreibung der „technischen Schwierigkeiten einer Hysterieanalyse“, die ich in einem Falle zu bewältigen hatte, machte auch ich einen kurzen Exkurs auf dieses Gebiet und gab der Vermutung Ausdruck, daß sieh viele Tics als stereotypisierte Onanieäquivalente entpuppen dürften und daß die merkwürdige Verknüpfung der Tics mit der Koprolalie bei Unterdrückung der motorischen Äußerungen, vielleicht nichts anderes ist, als die sprachliche Äußerung derselben erotischen Regungen, die die Tic-Kranken gewöhnlich als symbolische Bewegungen abführen. Ich machte bei dieser Gelegenheit auch auf die nahen Beziehungen zwischen den Bewe-gungsstereotypien und den Symptomhandlungen (bei Gesunden und Kranken) einerseits, den Tics resp. der Onanie anderseits aufmerksam. In dem mitgeteilten Falle z. B. vermochten gedankenlos ausgeführte und für bedeutungslos gehaltene Muskelaktionen und Hautreizungen die ganze Genitallibido an sich reißen; sie waren zeitweise von förmlichem Orgasmus begleitet.

Prof. Freud, den ich gelegentlich über den Sinn und die Bedeutung der Tics interpellierte, sagte mir, es dürfte sieh da um etwas Organisches handeln. Im Laufe dieser Besprechung werde ich vielleicht zeigen können, in welchem Sinne diese Annahme zu Recht besteht.

Das

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