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Goja, H. (1921). Nacktheit und Aberglaube. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):63-78.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):63-78

Mitteilungen

Nacktheit und Aberglaube

Hermann Goja

Derjenige, der nach Wegen sucht, die in das Reich des Unbewußten führen, wird bald beim Aberglauben anlangen und erkennen, daß er einen dieser schwer gangbaren Pfade in das unbekannte Land darstellt. Ihn zu geben ist aber um so schwerer, da er international ist, und daher, um auch nur eine seiner Formen zu studieren, eine schier unbegrenzte Literatur durchzugehen zwingt.

Um so wertvoller ist darum eine Arbeit wie die K. Weinholds in den Abhandlungen der königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, 1896: Zur Geschichte des heidnischen Ritus, worin er alle jene Fälle des Aberglaubens zusammenstellt, in welchen die Nacktheit des Zaubernden einen wesentlichen Bestandteil des Ritus ausmacht. Von deutschen Denkmälern ausgehend, erweitert Weinhold seine Betrachtung durch Heranziehen der arischen Zauberriten und wirft Lichter über diesen weiten Kreis hinaus auf die Riten aller Völker der Erde. Selten ist es notwendig, diese kostbare Sammlung durch Beispiele aus Ad. Wuttkes Werk: Der deutsche Volksaberglaube der Gegenwart, 3. Aufl., 1901, hgg. von E. H. Meyer, zu ergänzen.

Weinhold ist Sammler. Er gruppiert seine Beispiele hauptsächlich nach den Zwecken, die der Mensch mit dem Zauber verfolgt. Es ist selbstverständlich, daß durch diese heute äußerlich erscheinende Anordnung Fremdes zusammengeworfen, Gleiches auseinandergerissen wird. Die folgende Studie versucht an die Stelle der Weinholdschen Zusammenstellung eine psychologisch begründete zu setezn.

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