Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To review the bibliography…

PEP-Web Tip of the Day

It is always useful to review an article’s bibliography and references to get a deeper understanding of the psychoanalytic concepts and theoretical framework in it.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Federn, P. (1921). Th. Zell, Die Diktatur der Liebe. (Hoffmann & Campe. Hamburg-Berlin 1919.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):88-91.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):88-91

Th. Zell, Die Diktatur der Liebe. (Hoffmann & Campe. Hamburg-Berlin 1919.)

Review by:
Paul Federn

Das Buch gewährt wirklich, was sein Untertitel verspricht, „Neue Einblicke in das Geschlechtsleben der Menschen und Tiere“. Langjährige Beobachtung und selbständige Erklärungsarbeit, die sich von keiner „herrschenden“ Lehre beirren läßt, bringen den Autor zu einigen umfassenden neuen Anschauungen, für die er gegen die von ihm gut studierte Fachliteratur ankämpft. Manche seiner Erklärungen teleologischer Art, wie z. B, der Grund, den er für das Auftreten des Albinos anführt, müßten durch weitere Diskussion und Arbeit erst bewiesen werden. Die meisten seiner Ausführungen leuchten auf Grund des gebrachten Materials ein.

Uns interessiert sehr vieles in diesem Buche, vor allem, wieviel Einblick in das Seelenleben der Tiere durch das Verständnis ihrer sexuellen Biologie gewonnen wird und daß die Lebensgewohnheiten viel mehr, als bis jetzt angenommen wurde, durch den Sexualtrieb bedingt werden. Dabei sind die Schilderungen sehr gelungen, mit Humor und mit einer dem Leser sich mitteilenden Freude an der lebendigen Natur geschrieben; die Sexualität wird ohne Prüderie, aber auch ohne Bölscheschen Andachtstil dargestellt. Manche Gedanken gehen der psychoanalytischen Methode parallel. So ist es ein immer wieder betonter und benutzter Grundsatz Zells, daß man Lebensgewohnheiten und Seelenleben der Haustiere nur richtig erklären kann, wenn man genau die Lebensbedingungen der wild lebenden ursprünglichen oder mindestens nächst verwandten Art studiert hat.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.