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Hermann, I. (1921). Alois Mager, Die Enge des Bewußtseins. (W. Spemanns Verlag, Stuttgart 1920. Helt 5 der „Münchener Studien zur Psychologie und Philosophie“, S. 498-657.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):96-97.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):96-97

Alois Mager, Die Enge des Bewußtseins. (W. Spemanns Verlag, Stuttgart 1920. Helt 5 der „Münchener Studien zur Psychologie und Philosophie“, S. 498-657.)

Review by:
Imre Hermann

Im geschichtlichen Teil dieser Studie wird uns die Entwicklung der Bedeutung des Begriffes „Enge des Bewußtseins“ vorgeführt. Darauf folgt auf Grundlage der heutzutage wieder in Aufschwung kommenden Lehre von den psychischen Akten die Klarlegung der eigenen Ansicht. Mit Hilfe einer von R. Pauli erdachten Versuchsanordnung fand Mager, daß die Tatsache der Enge des Bewußtseins“ eine Gesetzmäßigkeit des Aktbewußtseins und nicht eine des Gegenstandsbewußtseins verrät. Diese Gesetzmäßigkeit besteht darin, daß zu gleicher Zeit nur ein einziger Aufmerksamkeitsakt vollzogen werden kann. Die Ursache dieser Gesetzmäßigkeit soll darin liegen, daß die Aufmerksamkeitsfunktion ihrem Wesen nach eine aktuelle beziehende Einheit in die wesentlich indifferente Gegebenheit hineinträgt, die reale Indifferenz somit durch die Beziehung zum Subjekt gelöst wird. — Dieses Ergebnis steht in erfreulichem Einklang mit der psychoanalytischen Behauptung in betreff der Interessebesetzungen im Wahrnehmen, der Aufmerksamkeit als aktueller Leistung, der beschränkten Menge der gleichzeitig verfügbaren psychischen Besetzungsenergien (Freud: Traumdeutung, Ferenczi: Denken und Muskelinnervation). Der Unterschied der zwei Auffassungen liegt darin, daß die Psychoanalyse die Tatsache der Enge des Bewußtseins nicht als eine letzte psychische Gesetzmäßigkeit des Bewußtseins hinstellt, sondern als ein Teilgesetz der verfügbaren psychischen Quantitäten überhaupt, sie zeigt sich am auffälligsten an der Gefühlsseite der psychischen Erscheinungen, in der Liebesbeziehung.

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