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Hitschmann, E. (1921). Elias Hurwicz, Der Liebes-Doppelselbstmord. Abhandlungen aus dem Gebiete der Sexualforschung. (Marcus u. Weber, Bonn 1920.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):99-100.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):99-100

Elias Hurwicz, Der Liebes-Doppelselbstmord. Abhandlungen aus dem Gebiete der Sexualforschung. (Marcus u. Weber, Bonn 1920.)

Review by:
E. Hitschmann

Es sei vora, usbemerkt, daß die Arbeit die psychoanalytischen Beiträge zum „gemeinsamen Sterben“ (Sadger, Jones u.a.) nicht berücksichtigt. Sie stützt sich in der Hauptsache auf das Studium des Tatsachenmaterials, das in ausführlichen, aus Gerichtsakten und Gutachten stammenden Beschreibungen bekannter Fälle (auch des Falles Kleist) niedergelegt ist.

Das erste Kapitel macht — wie so oft die Arbeiten deutscher Gelehrter, ehe sie sich einem psychologischen Thema zuzuwenden wagen — zunächst eine Verbeugung vor der — Physiologie. Die Psychophysiologie der Liebe wird erörtert und u. a. aus Lomers Untersuchung über „Liebe und Psychose“ folgendes charakteristische Zitat gebracht: „Es findet ein Kampf der psychischen Elemente statt, aus dem am Ende die höchstwertigsten siegreich hervorgehen; — und als ein höchstwertiges Element, als Vorstellungsgruppe von chemisch höchster Valenz muß jener Zellkomplex bezeichnet werden, welcher im Hirn Träger der Liebesempfindung ist.“ — Aus dem Material ergibt sich, daß nur in kleiner Minderzahl der Entschluß aus dem Einklang gleichgestimmter Seelen gefaßt wird, in der Mehrzahl der Fälle mußte der eine Partner den anderen erst überreden, durch „Willensauflegung“ vom einfachen Zureden angefangen bis zur Beschwörung, zum gemeinsamen Selbstmord veranlassen.

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