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Binswanger, L. (1921). Psychoanalyse und klinische Psychiatrie: Referat, erstattet am sechsten Internationalen Psychoanalytischen Kongreß im Haag (8. bis 11. September 1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):137-165.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):137-165

Originalarbeiten

Psychoanalyse und klinische Psychiatrie: Referat, erstattet am sechsten Internationalen Psychoanalytischen Kongreß im Haag (8. bis 11. September 1920)

Ludwig Binswanger

„Sie werden mir zugeben, daß im Wesen der psychiatrischen Arbeit nichts liegt, was sich gegen die psychoanalytische Forschung sträuben könnte.“ „Die Psychoanalyse verhält sich zur Psychiatrie etwa wie die Histologie zur Anatomie; die eine studiert die äußeren Formen der Organe, die andere den Aufbau derselben aus den Geweben und Elementarteilen. Ein Widerspruch zwischen diesen beiden Arten des Studiums, von denen das eine das andere fortsetzt, ist nicht gut denkbar“ (Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse. S. 286). Mit dieser Analogie will Freud offenbar sagen, daß der Psychiatrie die Aufgabe der äußeren Beschreibung ihres Materials obliegt, der Psychoanalyse hingegen die Aufgabe der inneren Zergliederung desselben; der Psychiatrie also die wissenschaftliche Feststellung des handgreiflichen Nebeneinander (ontische oder phänomenologische Betrachtung), der Psychoanalyse hingegen die Aufstellung des Nacheinander oder Auseinander (genetische Betrachtung). Mit dieser Abgrenzung ihrer Aufgaben wird sich die Psychoanalyse eher zufriedengeben als die Psychiatrie, behauptet doch auch die letztere, daß ihr, wie jeder Naturwissenschaft, die Beschreibung nur Vorstufe, nur Hilfsmittel sei, eigentliches Ziel aber die Erklärung, d. h. der Einblick in den Aufbau der Geisteskrankheit, ja sogar die Einwirkung auf denselben.

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