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Hug-Hellmuth, H. (1921). Zur Technik der Kinderanalyse. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):179-197.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):179-197

Zur Technik der Kinderanalyse

Hermine Hug-Hellmuth

„Die Antwort auf technische Fragen ist in der Psychoanalyse niemals selbstverständlich.“

Frend, Klinische Schriften zur Neurosenlehre, IV. Folge.

Die Analyse des Kindes und die des Erwachsenen haben gleichen Zweck und gleiches Ziel: Die Wiedererlangung der seelischen Gesundheit, die Herstellung des durch uns bekannte und unbekannte Eindrücke erschütterten psychischen Gleichgewichtes.

Die Aufgabe des Arztes ist erfüllt mit der Heilung, gleichgültig, welche Wege der Patient in bezug auf die ethische Wertung seines Verhaltens gegen die Außenwelt geht; es genügt, wenn der Mensch berufs- und lebenstüchtig geworden ist, wenn er dem Ansturm, den Enttäuschungen des Lebens von nun ab nicht mehr zu erliegen droht.

Die heilerziehliche Analyse darf sich nicht zufrieden geben, den jungen Menschen von seinem Leiden zu befreien, sie muß ihm auch moralische, ästhetische und soziale Werte geben. Ihr Objekt ist nicht der reife Mensch, der gesundet für sein Tun und Lassen einzustehen imstande ist, sondern das Kind, der Jugendliche, also Menschen, die mitten im Entwicklungsgange stehend, unter der erzieherischen Führung des Analytikers zu zielbewußten willenskräftigen Menschen erstarken sollen. Der heilpädagogische Analytiker darf nie vergessen, daß vor allem die Kinderanalyse stets Charakteranalyse, Erziehung ist.

Die Eigenartigkeit der kindlichen Seele, ihr besonderes Verhältnis zur Umwelt bedingt eine besondere Technik ihrer Analyse.

Drei Punkte sind von vornherein maßgebend:

1.   Das

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