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Eisler, M.J. (1921). Der Ausbruch einer manischen Erregung. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):198-203.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):198-203

Mitteilungen: Klinische Beiträge

Der Ausbruch einer manischen Erregung

Michael Josef Eisler

Während die beschreibende Psychiatrie ihre Auffassung von den seelischen Erkrankungen sowie deren Darstellung nach der formalen Seite auszubauen bestrebt ist, hat die Psychoanalyse dort, wo sie ein gleiches Gebiet betritt, ihr Augenmerk stets auch auf die Inhalte der Psychosen gerichtet, und zwar unter der Voraussetzung, auf solche Weise über die Rolle eines ihrer Hauptprobleme dabei, der Libido, etwas Neues zu erfahren. Dieser Gesichtspunkt aus dem Inhaltlichen einer Seelenstörung deren Eigenart zu erschließen, soll der folgenden Mitteilung als Grundlage dienen.

Es handelt sich um ein 26jähriges bis zum Ausbruch der Krankheit vollkommen gesundes Mädchen, das keine Anzeichen einer gesteigerten nervösen Disposition zeigte und nur unter dem Druck tief kränkender Erlebnisse zusammengebrochen war. Ehe die ersten deutlichen Symptome einer manischen Erregung bei ihr auftraten, spielte sich unmittelbar vorher eine Szene ab, die ich aus dem Bericht einer feinfühligen, durch den Krankheitsfall mitleidsvoll betroffenen Dame erfahren und später in Zusammenhang mit dem Hauptpunkt der Vorgeschichte bringen konnte. Das kranke Mädchen hatte das Elternhaus fluchtartig verlassen und Unterkunft bei nahen Verwandten gesucht. Als Motiv gab sie an, daß man sie zu Hause nicht verstehe und ihrem seelischen Leide kein Verständnis entgegenbringe. Sie rief dann den alten Hausarzt ihrer Familie telephonisch an und bat ihn flehentlich um Hilfe.

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