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Ferenczl, S. (1921). Die Symbolik der Brücke. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):211-213.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):211-213

Die Symbolik der Brücke

S. Ferenczl

Bei der Feststellung der symbolischen Beziehung eines Objektes oder einer Tätigkeit zu einer unbewußten Phantasie ist man zunächst auf Mutmaßungen angewiesen, die sich durch spätere Erfahrung vielfache Modifikationen, oft gänzliche Umgestaltung gefallen lassen müssen. Bestätigungen, die einem oft von den verschiedensten Gebieten der Erkenntnis zuströmen, haben hier den Wert von bedeutsamen Indizien, so daß alle Zweige der Individual- und der Massenpsychologie an der Feststellung einer speziellen symbolischen Relation beteiligt sein können; Traumdeutung und Neurosenanalyse bleiben aber nach wie vor die verläßlichsten Grundlagen jeder Symbolik, weil wir an ihnen auch die Motivierung, überhaupt die ganze Genese solcher psychischen Gebilde „in anima vili“ beobachten können. Das Gefühl der Sicherheit einer symbolischen Beziehung kann man meiner Ansicht nach überhaupt nur in der Psychoanalyse gewinnen. Symbolische Deutungen auf anderen Wissensgebieten (Mythologie, Märchenkunde, Folklore etc.) haben immer den Charakter des Oberflächlichen, des Flächenhaften; es verbleibt einem dabei immer das unsichere Gefühl, daß die Deutung ebensowohl auch anders hätte lauten können, wie denn auch diese Wissenszweige dazu neigen, denselben Inhalten immer wieder neue Bedeutungen unterzulegen. Das Fehlen der Tiefendimension mag es auch sein, was die wesenlose Allegorie von dem Symbol, das von Fleisch und Blut ist, unterscheidet.

Brücken spielen in Träumen oft eine auffallende Rolle. Bei der Deutung der Träume von Neurotikern wird man häufig vor die Frage der typischen Bedeutung der Brücke gestellt, besonders, wenn dem Patienten zur Traumbrücke nichts Historisches einfallen will.

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