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Foerster, R.H. (1921). Ein Traum mit kannibalischer Tendenz. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):219.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):219

Ein Traum mit kannibalischer Tendenz

R. H. Foerster

Ein Patient, der sich wegen eines Depressionszustandes in Behandlung befindet, träumt:

„Vor mir liegt ein Hund, dessen Fell abgezogen ist; er lebt noch etwas und ich soll ihn aufessen.“

Der Patient zeigte im Beginn der Behandlung bei stärkster negativer Übertragung auf den Arzt sadistisch-feindselige Impulse diesem gegenüber. In Tagträumen stellt er sich vor, er selbst habe sich erschossen; er hat einen Brief hinterlassen, der dem Staatsanwalt zugehen soll. Er klagt darin den Arzt an, durch seine „unerhörte Behandlung“ seinen Tod verursacht zu haben. In der Phantasie erlebt er eine Gerichtsverhandlung, in welcher der Arzt wegen fahrlässiger Tötung Verurteilt wird. Der Tagtraum enthüllt sich in der Analyse als Vorwurf, der gegen den Vater des Patienten gerichtet ist. In der folgenden Nacht stellt sich dann der obige Traum ein, in welchem die feindselige Tendenz bis zur Anthropophagie regrediert. (Verspeisung des Totem.)

Verwiesen sei noch darauf, daß das Verspeisen bei lebendigem Leibe noch die weitere Bedeutung der Kastration in sich schließt. (Kastration durch Beißen, Tier als Genitalsymbol.)

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