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(1921). Professor E. Kraepelin, München. Die Erscheinungsformen des Irreseins. Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie, Bd. 62.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):221.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):221

Professor E. Kraepelin, München. Die Erscheinungsformen des Irreseins. Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie, Bd. 62.

K. gesteht zu, daß das Bestreben in der Psychiatrie, Krankheitsformen zu umgrenzen, nicht befriedigende Ergebnisse habe erzielen können, er sucht daher, um der Frage: Krankheit gegen Symptomenkomplex näher zu kommen, nach neuen Wegen, lehnt aber die Nutzbarmachung des durch die psychoanalytische Forschung gewiesenen Weges ab und kommt so nicht viel weiter als zu einigen Ausblicken unf Aufstellungen allgemeinster Art. Das Wichtigste davon: zahlreiche Änßerungsformen des Irreseins sind durch vorgebildete Einrichtungen der Psyche ein für allemal festgelegt und treten bei verschiedenartigen krankmachenden Einwirkungen in gleicher Form auf. Diese Äußerungsformen sind die delirante, die paranoide, die emotionelle, die hysterische, die triebhafte, die schizophrene, die sprachhalluzinatorische, die encephalopathische, die oligophrene, die spasmodische. Auf die engen Beziehungen mancher dieser Äußerungsformen zur Phylogenie hat vor ihm die Psychoanalyse (Freud und Ferenczi) schon hingewiesen, ebenso könnte K. die psychoanalytischen Ergebnisse vielfach als Stütze seiner Ausführungen heranziehen, die durch die Einführung des Unbewußten und der Libidotheorie erst ihres jetzt notgedrungen oberflächlich bleibenden Charakters entkleidet würden.

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