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Nunberg, H. (1921). Der Verlauf des Libidokonfliktes in einem Falle von Schizophrenie. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):301-345.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):301-345

Der Verlauf des Libidokonfliktes in einem Falle von Schizophrenie

H. Nunberg

Der katatonische Anfall stellte den Höhepunkt in der Entwicklung des Krankheitsprozesses dar. Nach dem Libidoverlust war er einerseits ein Versuch, die Objekte wieder zu gewinnen, anderseits erfolgte in ihm eine vollständige Organbefriedigung. Der Prozeß spielte sich in zwei Reihen ab: erstens in einer somatischen, die auf Erreichung von Organlust hinzielte, zweitens in einer psychischen, die auf Wiedergewinnung der verloren gegangenen Objekte gerichtet war. Es waren dies Reaktionen auf die Libidoeinziehung, welche Unlustempfindungen verursacht hatte, sowohl infolge der Stauung der Ichlibido wie durch den Verlust der Objekte, durch welchen dem Kranken seine Stellung in der Welt erschüttert schien, was einem Realitätsverlust gleichkam (der Weltuntergang). Beide Reaktionsweisen deckten sich insofern, als sie letzten Endes zur Erreichung der Befriedigung dienten, das heißt zur Beseitigung der Unlust. Die den körperlichen Sensationen entsprechende Reihe, d. h. diejenige, welche als Triebreihe erscheint, ist einer intellektuellen Bearbeitung unterzogen worden, zu einem großen Teil mit Hilfe derjenigen noch vorhandenen psychischen Tendenzen, die auf die Wiedergewinnung der Objekte gerichtet waren. Die Empfindungen und Gefühle, welche an den zu Objekten der Außenwelt gewordenen eigenen Körperteilen und Organen wahrgenommen wurden, sind erst durch den Vorgang einer mehrfachen sekundären Bearbeitung intellektuell bewältigt worden. Das Wahnsystem ist z. B. auf diese Weise zustandegekommen. Durch die intellektuelle Bearbeitung der Organ- bezw.

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