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(1921). A. G. Tansley; F. R. S.: The New Psychology and its Relation to Life. (George Allen and Unwin Ltd., London, 1920. Pp. 283. Price 10 s. 6 d.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):363-364.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):363-364

A. G. Tansley; F. R. S.: The New Psychology and its Relation to Life. (George Allen and Unwin Ltd., London, 1920. Pp. 283. Price 10 s. 6 d.)

Dieses Buch, das sich in kurzer Zeit eine immerhin wohlverdiente Popularität erworben hat, versucht die Ergebnisse der neuesten Arbeitsrichtungen in der Psychologie, besonders in ihren Beziehungen zum praktischen Leben, in übersichtlicher Weise darzustellen. Der Autor, ein angesehener Biologe in Cambridge, erhebt keinen Anspruch auf psychologische Spezialkenntnisse, zeigt aber, daß er sich mit diesem Forschungsgebiet durch starkes Interesse und ausgedehnte Lektüre vertraut gemacht hat.

Unter der neuen Psychologie, auf die der Titel hinweist, versteht er die in den letzten Jahren mit Hilfe der biologischen und klinischen Forschungsmethoden geleistete Arbeit. Als ihre zweifache Basis erkennt er die Psychologie der Triebe und des Unbewußten. Von Autoren zitiert er am häufigsten Freud, Jung, Hart und McDougall, was manchmal eine recht merkwürdige Mischung ergibt. Bei der Besprechung der Arbeit wollen wir uns mit einigen Bemerkungen von psychoanalytischen Gesichtspunkten aus begnügen.

Der Autor nimmt die Unterscheidung zwischen bewußt, vorbewußt und unbewußt an, macht aber einen Unterschied zwischen einem sogenannten „primären Unbewußten“ (dessen Natur er weiter nicht erläutert, womit aber wahrscheinlich die angeborenen Strebungen gemeint sind) und dem „Freud schen Unbewußten“, das er das „sekundäre Unbewußte“ heißt. Nun ist ja möglich, daß man eine Unterscheidung zwischen dem verdrängten Unbewußten und solchen angeborenen Strebungen treffen kann, wahrscheinlich aber keine so strenge wie der Autor sich vorstellt. Er ist offenbar in dem Irrtum befangen, daß das Unbewußte Freuds eine rein oberflächliche Charakteristik ist, daß es aus Gedanken besteht, die vorher bewußt waren; wie wir wissen, ist das Gegenteil der Fall. Ferner ist es bedauerlich, daß der Autor eingebürgerte technische Ausdrücke (wie z. B. Komplex, Libido, Sublimierung) in anderem Sinne gebraucht und dadurch Anlaß zu allen möglichen Irrtümern und Mißverständnissen gibt.

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