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(1921). Dr. Anton Nyström: Lavie sexuelle et ses lois. (2. éd. Paris. Vigot, 1921, 350 Seiten.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):374.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):374

Dr. Anton Nyström: Lavie sexuelle et ses lois. (2. éd. Paris. Vigot, 1921, 350 Seiten.)

Dieses Buch ist durch ein Vorwort Professor Pierre Mariès eingeleitet und es ist interessant, folgende Worte des Meisters der französischen Psychiatrie darin zu bemerken: „Es gibt wenige oder keine Psychosen, die nicht in ursächlichen Zusammenhang mit Störungen oder Anomalien der Genitalität stehen. Hypo-, Hyper- oder Parasexualität können der Ausgangspunkt oder die Wirkung cerebropsychischer Störungen sein.“ Obwohl der Autor dieses Buches nicht durch Anschauungen Freuds, die er nicht zu kennen scheint, beeinflußt ist, schreibt er: „Es ist sicher, daß das Sexualleben, die hervorragendste Triebkraft der Schöpfung, Bedeutung und Begründung der Familie ist; es erweckt die altruistischen Eigenschaften, die Zuneigung und Zärtlichkeit, die Geduld und die Sanftmut, das Pflichtbewußtsein, die Nächstenliebe, ebenso erzeugt es auch die ästhetischen Gefühle“. Dieses Buch ist nach bestimmten Richtungen hin interessant; es ist aber keineswegs mit den neueren Arbeiten über den gleichen Gegenstand vertraut. So erörtert es die Frage der kindlichen Sexualität nicht. Einer der interessantesten Teile des Buches von Nyström ist jener, in dem er die Abstinenz behandelt. Er führt eine große Anzahl von Fällen an, in denen die Abstinenz die Ursache von Neurosen und verschiedenen Beschwerden gewesen zu sein scheint. Mehrere Kapitel sind den sexuellen Sitten bei den Chinesen, Japanern, Griechen und Römern gewidmet. Die außerordentlich große Anzahl von Fällen, die Dr. N. berichtet, machen sein Buch zu einem wertvollen Dokument, das die Psychoanalytiker mit Gewinn benützen werden.

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