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Meier-Müller, H. (1921). A. v. Muralt (Zurich): Les névroses de guerre et la psychanalyse. (Archiv Suisses de Neurologie et de Psychiatrie. Vol. VII. Fascicul 2.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):375-377.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):375-377

A. v. Muralt (Zurich): Les névroses de guerre et la psychanalyse. (Archiv Suisses de Neurologie et de Psychiatrie. Vol. VII. Fascicul 2.)

Review by:
Hans Meier-Müller

Einer Einladung des bekannten Genfer Psychologen Claparède entsprechend, verfolgte der Autor ursprünglich den Zweck, mit seiner Arbeit der Genfer psychoanalytischen Vereinigung eine kurze Übersicht zu bieten über den Stand der Frage der Kriegsneurosen in Anlehnung an das Werk „Zur Psychoanalyse der Kriegsneurosen“ (Freud, Ferenczi, Abraham, Simmel und E. Jones). Durch Einflechtung eigener Beobachtungen entsprechender Krankheitsbilder an französischen Kriegsinternierten und den daraus gezogenen Schlüssen aber hat es der Autor verstanden, seinem Referat ein erfrischend subjektives Gepräge zu sichern.

Das erwähnte Sammelwerk der psychoanalytischen Forscher, worüber v. Muralt auszugsweise berichtet, darf hier als bekannt vorausgesetzt werden. Ich beschränke mich darauf, die persönliche Auffassung des Verfassers über die Grundlagen der Kriegsneurosen in Kürze darzustellen und kritisch zu beleuchten.

Alle Fälle von Kriegsneurosen, die v. Muralt zu untersuchen Gelegenheit hatte — er führt davon eine Auswahl an — scheinen ihm die Richtigkeit der Freudschen Theorie zu bestätigen. „Tous montrent en effet des troubles nerveux déjà avant la guerre.“ Es sei übrigens anzunehmen, daß zwischen dem psychischen Zustand vor dem Kriege und der traumatischen Wirkung der Erlebnisse während des Krieges (traumatismes de la guerre) insofern ein bestimmtes Abhängigkeitsverhältnis bestehe, als bei einer schon vor dem Kriege mit starken Konflikten beladenen Psyche (constitution très ébranlée) ein relativ leichtes Kriegstrauma genüge, die Neurose auszulösen, während andererseits bei den ganz außergewöhnlichen psychischen Anforderungen des Krieges auch eine starke Psyche (une constitution presque normale) in die Neurose getrieben werden könne.

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