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Meyer, A.F. (1921). Dr. F. P. Muller. Denken, Streven en Werkelykheid. (Denken, Streben und Wirklichkeit). Leiden 1920. E. J. Brill. 224 Seiten.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):377-379.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):377-379

Dr. F. P. Muller. Denken, Streven en Werkelykheid. (Denken, Streben und Wirklichkeit). Leiden 1920. E. J. Brill. 224 Seiten.

Review by:
Adolph F. Meyer

In der Einleitung zu diesem in psychologischer und psychopathologischer Hinsicht gleich interessanten Buch berichtet Verfasser, daß er anfangs nur beabsichtigt habe, die Rolle, welche die „Entziehung an Erfahrung der Wirklichkeit“ in der Psychopathologie spielt, zu studieren. Aber bald habe er sich veranlaßt gesehen, seine Untersuchungen auf die Beziehungen, welche zwischen Denken, Streben und Wirklichkeit bestehen, auszudehnen. Denn die Entziehung an Erfahrung äußert sich wohl in Eigentümlichkeiten des Denkens, aber nur das Streben macht diese Eigentümlichkeiten verständlich.

Die Entziehung an Erfahrung äußert sich praktisch als eine Zunahme des inneren Geisteslebens auf Kosten der Beeinflußung unseres Denkens durch die Außenwelt. Diesen Vorgang hat zuerst Bleuler als Autismus bei Schizophrenen beschrieben, später als autistisches Denken auch bei anderen Geisteskranken und bei Normalen. Verfasser wollte auf dieser von Bleuler geschaffenen Grundlage weiterbauen. Aber bald entdeckte er, daß ihm dies nicht möglich sei, da er den materialistischen Grundlagen von Bleulers psychologischen Anschauungen nicht beistimmen könne und ebensowenig seinen Ansichten über Affektivität und Willensphänomene. Da er außerdem der Meinung ist, daß Bleuler das „autistische Denken“ nur in unbestimmten Umrissen skizziert habe, brachte dessen Arbeit ihm mehr Fragestellungen als Lösungen.

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