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(1921). Zur psychoanalytischen Bewegung in Moskau. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):385-389.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(3):385-389

Zur psychoanalytischen Bewegung in Moskau

In den ersten Tagen des Monats März 1917, gerade als in Rußland die Revolution ausbrach und die Mehrzahl der intelligenten Russen noch lange nicht die folgenschweren Ereignisse der „Revolution während des Krieges“ ahnte, starb in Moskau an Nierenleiden einer der konsequetensten und ehrlichsten Anhänger des Liberalismus Prof Dr. W. P. Serbsky, Direktor der psychiatrischen Universitätsklinik. Prof. Serbsky hat sehr viel für die praktische sowohl als theoretische Psychiatrie seines Vaterlandes geleistet. Unter anderem haben sein ehrliches treues Wesen und edler Charakter sehr viel dazu beigetragen, daß die Seelenärzte sowohl im Publikum als auch als Sachverständige beim Gericht hohe Achtung genaßen. Hier sei nur in einigen Worten seines Verhaltens gegen die Psychoanalyse gedacht.

Als ich, damals Oberarzt an der Klinik von Prof. Serbsky, mit meinem ersten Referate über die Freudsche Lehre in der Sitzung der klinischen Ärzte auftrat, habe ich den wohlwollendsten Empfang seitens des Prof. Serbsky gefunden. Das Referat war im Sinne der ersten Arbeiten Freuds ohne genügende Berücksichtigung der „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ gefaßt. Als meine wie auch meiner Kollegen Referate Schritt für Schritt mit den Freudschen Lehren immer mehr der sexuellen Ätiologie der Neurosen die bestimmende Bedeutung zuschrieben, wurden von Prof.

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