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Hitschmann (1921). Zur Psychoanalyse der Kriegsneurosen. Internationale Psychoanalytische Bibliothek Nr. 1. (Internationaler Psychoanalytischer Verlag 1919).. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(4):484.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(4):484

Kritiken und Referate: Deutsche Literatur

Zur Psychoanalyse der Kriegsneurosen. Internationale Psychoanalytische Bibliothek Nr. 1. (Internationaler Psychoanalytischer Verlag 1919).

Review by:
Hitschmann

Das Thema der Kriegsneurosen war auf dem V-ten Psychoanalytischen Kongreß zu Budapest (September 1918) zur Diskussion gestellt. Es fanden sich offizielle Vertreter von den leitenden Stellen der Mittelmächte ein, um von den Vorträgen und Verhandlungen Kenntnis zu nehmen, und machten die Zusage, psychoanalytische Stationen zu errichten, in denen analytisch geschulte Ärzte Mittel und Muße finden sollten, um die Natur dieser rätselvollen Erkrankungen und ihre therapeutische Beeinflussung durch Psychoanalyse zu studieren. Das Kriegsende verhinderte die Ausführung dieser Vorsätze und Beobachtungsmaterial und Interesse an den Kriegsneurosen sind rasch geschwunden. Aber das Interesse an der Psychoanalyse hat doch im Kriege sich ausgebreitet, denn die psychogene Herkunft dar Symptome der Kriegsneurosen, die Bedeutung unbewußter Triebregungen, die Rolle des primären Krankheitsgewinnes („Flucht in die Krankheit“), waren zu eklatant. Die Kriegsneurosen sind traumatische Neurosen, die durch einen Ichkonflikt ermöglicht oder begünstigt worden sind. Dieser spielt sich zwischen dem alten friedlichen und dem neuen kriegerischen Ich des Soldaten ab und wird akut, sobald dem Friedens-Ich vor Augen geführt wird, wie sehr es Gefahr läuft, durch die Wagnisse seines neuen parasitischen Doppelgängers ums Leben zu kommen Traumatische Neurose und Kriegsneurose sind narzißtische Neurosen und werden erst geklärt sein, wenn die unzweifelhaft bestehenden Beziehungen zwischen Schreck, Angst und narzißtischer Libido zu einem Ergebnis gelangt sind. (Freud.) Ferenczi, Abraham und Jones bringen wertvolle Beiträge zur Psychologie der Kriegsneurosen, Simmel berichtet über seine expeditive Methode der therapeutischen Befreiung von den kriegsneurotischen Symptomen in zwei bis drei Sitzungen: eine Kombination von analytisch-ka thartisch er Hypnose mit wachanalytischer Aussprache und Traumdeutung.

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