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(1921). P. Schilder (Wien): Zur Kenntnis der Zwangsantriebe. Zeitschrift für die ges. Neur. und Psych. Orig. 65., S. 368. 1921.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(4):488.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(4):488

P. Schilder (Wien): Zur Kenntnis der Zwangsantriebe. Zeitschrift für die ges. Neur. und Psych. Orig. 65., S. 368. 1921.

An Hand von zwei Fällen wird eine eigenartige Auswirkung unterdrückter Zwangsimpulse beschrieben: die Patienten haben den Impuls, gewisse Gedanken auszusprechen; es gelingt ihnen die Unterdrückung dieses Impulses, dafür tritt dann aber der Zwangsgedanke auf, sie hätten diese Gedanken ausgesprochen. Ein Zwangsgedanke kann also aus einem unterdrückten gleichlautenden Impulse gespeist werden, er ist dabei eine Teilbefriedigung, eine teilweise Abfuhr, es bleibt ein Impulsrest, der dem Zwangsgedanken anhaftet. Man könnte von Energieumwandlung sprechen im Gegensätze zur Energieverschiebung, die bei der Mehrzahl der Zwangsphänomene zu beobachten ist und von Freud besonders studiert worden ist.

Der Verfasser nimmt an, daß jeder Zwangsgedanke durch Energieumwandlung und -Verschiebung eines Impulses oder Wunsches in einen Gedanken entsteht, und sieht in den Zwangsantrieben die ursprünglichere Erscheinung. „Die gestaute Energie eines Zwangsimpulses kann sich in eine ‚Zwangsbesetzung’ umsetzen, d. h. sie kann einen Gedanken zu einem Zwangsgedanken machen.“

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