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Sarasin (1921). Muralt Dr. A. von. Ein Pseudoprophet. Eine psychoanalytische Studie. (Verlag von Ernst Reinhardt in München, 1920.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(4):493-495.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(4):493-495

Muralt Dr. A. von. Ein Pseudoprophet. Eine psychoanalytische Studie. (Verlag von Ernst Reinhardt in München, 1920.)

Review by:
Sarasin

In der vorliegendenden Arbeit untersucht der Verfasser einen jungen Mann, der wegen Störung eines öffentlichen Gottesdienstes verhaftet und wegen Verdachtes auf Geisteskrankheit in eine Irrenanstalt gebracht wurde. Er gibt die Vorgeschichte des Patienten bis zur Internierung, die Art seiner Behandlung, die zirka vier Wochen dauerte, wie er nachher gebessert entlassen wurde und seither seine Aufgaben als Lehrer zur Zufriedenheit seiner Vorgesetzten erfülle.

Die Untersuchung ist darum verdienstvoll, weil sich der Verfasser mit einem Falle befaßt und ihn therapeutisch zu beeinflussen sucht, der von Seite einer Autorität in psychiatrischen Fragen als eine paranoide Form der Dementia praecox prognostisch wenig günstig beurteilt worden ist. Wir können eine Äußerung, wie die nachstehende, nur begrüßen: „Ich hoffe deshalb, daß diese Arbeit dazu beitragen werde, den in unseren Kreisen leider vielfach immer noch herrschenden therapeutischen Pessimismus zu bekämpfen, der den Psychiater in seiner vornehmsten, im eigentlichen Sinne ärztlichen Tätigkeit, der des Helfens, lähmt und ihn zum Beamten degradiert.“ (Seite 75.)

Sexualpathologisch erhalten wir ein ziemlich scharf gezeichnetes Bild. Es handelt sich um eine deutliche und eingestandene Homosexualität. Eine Reihe von Freundschaften mit Altersgenossen lösen sich hintereinander ab. Patient liegt mit diesen im gleichen Bett, küßt sie heftig, besonders zu Turnern fühlt ersieh hingezogen und macht das Turnen mit, obgleich er keinerlei körperliche Fähigkeiten dazu mitbringt.

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