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PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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Hermann, I. (1922). Randbemerkungen zum Wiederholungszwang. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):1-13.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):1-13

Originalarbeiten

Randbemerkungen zum Wiederholungszwang

Imre Hermann

Die Ausblicke der Tiefenpsychologie wurden durch die Einführung des Begriffes des Wiederholungszwanges um viele Meilen erweitert. Altbekannte Wege lassen jetzt erkennen, wohin sie führen, neue Quellen des Wissens werden aufgedeckt. Das Lustprinzip ist als psychische Allmacht entthront, aber sein wahres Antlitz läßt eben nur ein entthronter Herrscher erblicken.

Eine Tendenz zur Wiederholung wird von vielen Seelenkennern angenommen (Tarde, Baldwin: „Das Gehirn als Wiederholungsorgan“, vom letzteren auch: „Zirkuläre Reaktion“ —, Lipps: „Tendenz des Fortganges zu gleichartiger Betätigung“ —, G. E. Müller: „Perseverationstendenz“ —, Fließ: „Perioden“; nicht zu vergessen Nietzsches Gesetz von der ewigen Wiederkehr des Gleichen). Die Freudsche Konzeption enthält diesen gegenüber Bestimmungen, welche den genannten einzeln oder insgesamt fehlen; diese Bestimmungen sind: 1. Der „Sinn“ des Wiederholungszwanges im Gefüge des seelischen Geschehens; 2. das Verhältnis zum Lustprinzip; 3. das Unbestimmtlassen der „Art“ der Wiederholung.

Im Folgenden werden wir zu jeder dieser Bestimmungen unsere Bemerkungen hinzufügen.

I. Worin kann die Grundidee der Psychoanalyse erblickt werden? Wir treffen das Wesentlichste mit der Antwort: in der Idee des „verborgenen Sinnes“.

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