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Stocker, A. (1922). Ödipustraum eines Schizophrenen. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):65-71.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):65-71

Mitteilungen: Belträge zur Traumdeutung

Ödipustraum eines Schizophrenen

Arnold Stocker

Mit Hilfe der psychoanalytischen Methode gelang es deren Urheber, Freud, zum ersten Male im Jahre 1896, in das Seelenleben eines Paranoiden einzudringen und es verständlich zu machen.

Daraufhin folgten die zahlreichen Arbeiten der Züricher Schule, Bleulers und Jungs — [über die Freudschen Mechanismen in der Symptomatologie von Psychosen (1906), über die Psychologie der Dementia praecox (1907) Komplexe und Krankheitsursachen bei Dementia praecox (1908)] — und ihrer Schüler, Maeder, Nelken, Pfenninger, Spielrein, Grebelskaja, Rohrschach und anderen, welche wertvolle, gründliche Beiträge zur Kenntnis der Schizophrenie brachten.

Es wurde festgestellt, daß die Schizophrenen ein affektives Seelenleben besitzen, welches sich nicht selten durch seine Intensität auszeichnet, im Gegensätze zur älteren — fast allgemeinen — Annahme des Vorhandenseins einer „affektiven Verblödung“ der Praecoxkranken.

„Unter keinen Umständen ist die Affektivität ganz zugrunde gegangen. Durch Anschneiden der Komplexe kann man sehr häufig auch in scheinbar ganz gleichgültigen Fällen lebhafte und adäquate Regungen hervorrufen und in den autistischen Ideen von scheinbar bloß vegetierenden Kranken findet man Erfüllungen von lebhaften Wünschen und Bestrebungen oder Befürchtungen; ja die Analyse der schizophrenen Wahnideen und der logischen Fehler zeigt, daß das Denken stärker von den Affekten beherrscht ist als bei Gesunden.

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