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Abraham, K. (1922). Vaterrettung und Vatermord in den neurotischen Phantasiegebilden. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):71-77.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):71-77

Mitteilungen: Klinische Beiträge

Vaterrettung und Vatermord in den neurotischen Phantasiegebilden

Karl Abraham

„Rettungsphantasien“ gehören zu den uns geläufigen und wohlverständlichen Wunschgebilden der Neurotiker, seitdem Freud im Jahre 1910 ihren unbewußten Sinn gedeutet und ihre Abkunft vom Elternkomplex erwiesen hat. Der Neurotiker errettet in solchen Phantasien bald den Vater, bald die Mutter aus einer Lebensgefahr. Die Phantasien der Mutterrettung entspringen vorwiegend zärtlichen Regungen des Sohnes, enthalten aber nach Freuds Analyse neben der Rettungstendenz den Wunsch, der Mutter ein Kind zu schenken. Sie sind später von Rank einer besonderen Bearbeitung unterzogen worden. Dieser Autor und neben ihm Harnik haben uns auch das Vorkommen von Phantasien der Mutterrettung in den Werken der Dichter verständlich gemacht.

Hinsichtlich der Tendenz zur Vaterrettung hat Freud hervorgehoben, daß sich in ihr vorwiegend die trotzigen Regungen des Sohnes Ausdruck verschaffen. Er hat ferner auf die allgemeine Form hingewiesen, in der sie aufzutreten pflegen. Der Sohn errettet meist einen Vertreter des Vaters — etwa den König oder sonst eine hochgestellte Persönlichkeit — aus drohender Lebensgefahr. An anderer Stelle gibt er ein Beispiel einer typischen Phantasie der Vaterrettung, ohne aber auf eine genauere Analyse einzugehen. Die nämliche Phantasie ist mir bei meinen Patienten des öfteren begegnet, und ich darf annehmen, daß sie auch anderen Analytikern geläufig ist.

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