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Ferenczi, S. (1922). Die BrĂĽckensymbolik und die Don Juan-Legende. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):77-78.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):77-78

Die Brückensymbolik und die Don Juan-Legende

S. Ferenczi

In einer kurzen Mitteilung über „Die Symbolik der Brücke)“ versuchte ich unlängst, die vielfachen Schichten der Bedeutung aufzudecken, die die Brücke im Unbewußten gewonnen hat. Nach dieser Deutung ist die Brücke 1. das männliche Glied, das das Elternpaar beim Geschlechtsverkehr miteinander verknüpft und an das sich das kleine Kind anklammern muß, soll es im „tiefen Wasser“, über das diese Brücke gelegt ist, nicht umkommen. 2. Insofern es dem männlichen Glied zu verdanken ist, daß man aus jenem Wasser überhaupt zur Welt gekommen ist, ist die „Brücke“ ein wichtiges Beförderungsmittel zwischen dem „Jenseits“ (dem Noch-nicht-geboren-sein, dem Mutterleib) und dem „Diesseits“ (dem Leben). 3. Da sich der Mensch auch den Tod, das Jenseits nach dem Leben, nicht anders als nach dem Vorbild der Vergangenheit, also als eine Rückkehr in den Mutterleib (ins Wasser, in die Muttererde) vorstellen kann, bekommt die Brücke auch die symbolische Bedeutung eines Beförderungsmittels in den Tod. 4. Schließlich kann die Brücke zur formalen Darstellung von „Übergängen“, „Zustandsänderungen“ überhaupt benützt werden.

Nun sind in der ursprünglichen Fassung der Don Juan-Legende die unter 1 bis 3 hervorgehobenen Motive mit einem überdeutlichen Brückensymbol so innig verknüpft, daß ich es für erlaubt halte, diese Verknüpfung als eine Bestätigung meiner Deutung auszulegen.

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