Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see translations of this article…

PEP-Web Tip of the Day

When there are translations of the current article, you will see a flag/pennant icon next to the title, like this: 2015-11-06_11h14_24 For example:

2015-11-06_11h09_55

Click on it and you will see a bibliographic list of papers that are published translations of the current article. Note that when no published translations are available, you can also translate an article on the fly using Google translate.

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Autoreferat (1922). Josef K. Friedjung, Das Milieu als Krankheitsursache im Kindesalter. (Deutsche med. Wochenschr. 1921, Nr. 33 [Habilitationsvortrag].). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):91-92.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):91-92

Josef K. Friedjung, Das Milieu als Krankheitsursache im Kindesalter. (Deutsche med. Wochenschr. 1921, Nr. 33 [Habilitationsvortrag].)

Review by:
Autoreferat

Unter den Störungen, denen das Kind bei seiner Entwicklung ausgesetzt ist, hat man die von den Personen seiner Umgebung, dem Milieu im engeren Sinne kommenden, bisher allzuwenig beachtet. Von seiner Konstitution, insbesondere auch von seiner Triebveranlagung und seinen Beziehungen zu jenen Personen wird sein gesundheitliches Schicksal aufs nachhaltigste beeinflußt. Ist also der Prophylaxe die Aufgabe gestellt, die psychischen Anlagen und die Milieuverhältnisse im Einzelfalle zu erheben, so hat die beschreibende Pathologie einzelne charakteristische Typen zu erfassen und zu schildern. Am genauesten ist dies bis jetzt mit dem zu so großer Verbreitung gekommenen Einzigen geschehen, dessen Verständnis der Verfasser den Arbeiten Freuds und seiner Schule verdankt. Diesem Typus steht nahe das Lieblingskind, wie Erstlinge und Spätgeborene, einzige Knaben unter mehreren Schwestern und umgekehrt, ein nach einem Todesfälle als Einziges verbliebenes, der einzige Sohn einer Witwe, die einzige Tochter eines Witwers.

In einem gewissen Gegensätze zu ihnen steht das ungeliebte Kind oder eines, das sich dafür hält: das Kind in der Fremde, ein Stiefkind, ein später Sprosse alter Eltern, das weniger Schöne oder Begabte von zweien sind öfters solche Typen, die bei neurotischen Störungen landen. Söhne von Witwern, Töchter von Witwen zählen Öfters in die Gruppe verschlossener, ja haßerfüllter oder zum Selbstmord neigender Kinder.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.