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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

Evernote is a general note taking application that integrates with your browser. You can use it to save entire articles, bookmark articles, take notes, and more. It comes in both a free version which has limited synchronization capabilities, and also a subscription version, which raises that limit. You can download Evernote for your computer here. It can be used online, and there’s an app for it as well.

Some of the things you can do with Evernote:

  • Save search-result lists
  • Save complete articles
  • Save bookmarks to articles

 

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Hermann (1922). Friedrich Grossart, Das tachistoskopische Verlesen unter besonderer erücksichtigung des Einflusses von Gefühlen und der Frage des objektiven und subjektiven Typus. (Archiv f. d. ges. Psychologie, 1921, Bd. XLI, Heft 1-2, Seite 121-200).. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):97-98.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(1):97-98

Friedrich Grossart, Das tachistoskopische Verlesen unter besonderer erücksichtigung des Einflusses von Gefühlen und der Frage des objektiven und subjektiven Typus. (Archiv f. d. ges. Psychologie, 1921, Bd. XLI, Heft 1-2, Seite 121-200).

Review by:
Hermann

Als Voruntersuchung zum eigentlichen Problem werden Assoziationsversuche durchgeführt. Die Reizwörter waren so gewählt, daß ein großer Teil von ihnen für die Versuchsperson sicher lust- oder unlustbetont sein mußte. Es zeigte sich, daß die Verlängerung der Reaktionszeit (Jung) kein eindeutiges Kriterium der Gefühlsbelontheit abgibt, sondern nur als Symptom aufzufassen ist, wobei Geläufigkeit, Häufigkeitswert des Wortes eine wichtige Rolle spielen. Gelesene Wörter wirken viel unpersönlicher, haben also eine geringere Gefühlswirkung zur Folge als gehörte. Die Einstellung, möglichst schnell zu reagieren, verhindert das Bewußtwerden emotioneller Faktoren.

Für die eigentlichen Versuche wird nun das Material so zusammengestellt, daß einerseits sinnhaltige, andererseits auch sinnlose Wörter, und zwar von beiden Arten solche, welche mit je einem der gefühlsbetonten Wörter gleiche ßuch-stabenzahl, Anfangs- und Endbuchstaben, sowie eventuell andere Merkmale (Ober- und Unterlängen) besitzen, gewählt und mittels des Wundtschen Tachistoskops erstens in der Entfernung von 1·5 Meter, dann bei jeder folgenden Lesung mit je 10 Zentimeter näher gerückt, 20 Sekunden lang exponiert werden. Es stellt sich heraus, daß Lesen sowie Verlesen einerseits durch das Material, andererseits durch die Psyche des Lesers (Geläufigkeit, Bereitschaft, Reflexion, Gefühlswirkung) bedingt wird.

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