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Ferenczi, S. (1922). Die Psyche ein Hemmungsorgan. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(2):203-205.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(2):203-205

Die Psyche ein Hemmungsorgan

S. Ferenczi

(Einige Bemerkungen zu Dr. F. Alexanders Aufsatz: „Metapsychoiogische Betrachtungen“.)

In der interessanten Arbeit, in der Alexander die von Freud isolierten Sexual-(Lebens:)Triebe und Ich-(Todes-)Triebe mit allgemeinsten biologischen und physikalischen Gesetzen verknüpfen will, steht unter anderem: „Ich möchte Sie nun bitten, meine Behauptung von der rein hemmenden Funktion des Systems ‚Bewußtsein’ gut zu überprüfen. Das System ‚Bewußtsein’ wird doch von Freud als etwas Aktives aufgefaßt, welches die Motilität beherrscht. Und in diesem System oder an seiner Grenze soll durch die Zensur eine exquisit aktive Tätigkeit ausgeübt werden. Den Bewußtseinsakt als eine rein passive Wahrnehmung äußerer und innerer Vorgänge aufzufassen, liegt der psychoanalytischen Theorie fern. … Und doch, wenn wir das psychoanalytische Material durchprüfen, so finden wir, daß alle positiv gerichtete Aktivität von den tieferen Schichten stammt, daß dynamisch in letzter Analyse nur die Triebe wirken. Eine einzige Kraftleistung, welche den höheren Systemen, dem Bewußtsein zukommt, ist eine hemmende: die Verdrängung, das Zurückhalten der Triebentwicklung oder der Triebbefriedigung oder höchstens die Lenkung der Triebe.“

Diese Gedanken als solche folgen konsequent aus der psychoanalytischen Betrachtung der Seelenvorgänge und entsprechen speziell meiner eigenen Überzeugung hierüber; einige Irrtümer aber, die sie enthalten, dürfen nicht unwidersprochen bleiben.

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