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Róheim, G. (1922). Völkerpsychologisches. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(2):209-218.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(2):209-218

Völkerpsychologisches

G. Róheim

Gleich in der Einleitung werden eine Menge von Anschauungen, die der Mehrheit wenigstens als selbstverständlich galten, bei Licht besehen aber nichts als wissenschaftliche Vorurteile sind, aus dem Weg geräumt. So die Trennung zwischen Individual- und Massenpsychologie. In jeder Einzelanalyse haben wir es ja mit einer Menge von Personen zu tun, deren Beziehungen zum Patienten die psychische Welt des Individuums ausmachen, die als Objekte in seinen Vorstellungen da sind. Dann läßt sich aber schon hier ahnen, daß dieselben Gesetze, deren Wirkungen wir in dem Innenleben des einzelnen analytisch beobachten, auch für sein soziales Tun und Lassen, d. h. für die Sozialpsychologie gültig sein müssen, wenn wir den Zusammenhang zwischen Vorstellen und Handeln nicht preisgeben wollen. Höchstens könnte man hier eine Grenzlinie zwischen Narzißmus und Objektliebe ziehen, wonach dann der Narzißmus ganz in das Gebiet der Individualpsychologie fiele, die Objektliebe aber den Gegenstand beider Disziplinen bildete. Dann werden aber auch die immer als etwas künstlich empfundenen Unterschiede zwischen Sozial- und Massenpsychologie schwinden, da man ja dem Moment der Zahl unmöglich eine solche Wichtigkeit Zutrauen kann, um als Grenzlinie zweier Wissenschaften zu figurieren. Auch der soziale Trieb, mag er noch so alt sein, muß doch einmal phylogenetisch einen Anfang gehabt haben und es muß demnach möglich sein, ihn zu zerlegen, auf die ersten Ursprünge zurückzuführen. (S. 2-4.)

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