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(1922). Zur psychoanalytischen Bewegung. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(2):234-237.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(2):234-237

Zur psychoanalytischen Bewegung

Ein psychoanalytisches Ambulatorium und psychoanalytische Lehrkurse in Wien

Nach jahrelangem Bemühen ist es gelungen, auch in der Stadt, aus der die Psychoanalyse ihren Ursprung genommen hat, eine Poliklinik für unbemittelte Kranke zu errichten. Die Widerstände, welche Unkenntnis und Verkenntnis der Psychoanalyse an den verschiedensten Stellen erzeugen, wie die materiellen Schwierigkeiten der Nachkriegszeit sind soweit überwunden worden, daß die Eröffnung des Ambulatoriums am 22. Mai in aller Stille erfolgen konnte.

Die Wiener psychoanalytische Vereinigung verfügt im gleichen Hause über einen großen Saal, in welchem die wissenschaftlichen Sitzungen stattfinden und Vorträge sowie Lehrkurse werden abgehalten werden. Es wird hier Medizinern und Ärzten Gelegenheit geboten sein, sich in unserer Wissenschaft auszubilden, wobei analog vorgegangen werden wird, wie in der Berliner Poliklinik.

Im Herbst d. J. wird der erste einführende Lehrkurs abgehalten werden, im Laufe des Winters 1922/1923 werden Kurse für Vorgeschrittene gelesen werden.

Zuschriften und Anfragen sind zu richten an das Psychoanalytische Ambulatorium in Wien, IX., Pelikangasse 18.

Schweiz

Die Genfer psychoanalytische Gesellschaft, die im September 1920 gegründet wurde, zählt sowohl ausgebildete Psychoanalytiker als auch Laien in der Psychoanalyse zu ihren Mitgliedern. Vorsitzender ist Professor Claparede. Aufnahme in die Gesellschaft sowie der Besuch der Sitzungen war bis jetzt unbeschränkt. Infolge verschiedener Schwierigkeiten hielt die Gesellschaft nur wenige Sitzungen ab — im Wintersemester 1920/21 nur zwei Sitzungen — und tritt im allgemeinen in Abständen von sechs Wochen zusammen.

Neben dieser Gesellschaft wurde eine kleinere, strenger wissenschaftliche Gruppe gebildet, die fast regelmäßig jede Woche eine Sitzung abhält. Dieser kleineren Gruppe (Groupe psychanalytique internationale) gehören auch einige Mitglieder der Internationalen psychoanalytischen Vereinigung an, wie beispielsweise Professor Bovet, Dr. Boven, Privatdozent Morel, Dr.

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