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Jones, E. (1922). Bemerkungen zu Dr. Abrahams „Äußerungsformen des weiblichen Kastrationskomplexes“. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(3):329-330.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(3):329-330

Bemerkungen zu Dr. Abrahams „Äußerungsformen des weiblichen Kastrationskomplexes“

Ernest Jones

Es dürfte jedem Psychoanalytiker leicht fallen, aus seiner persönlichen Erfahrung Beispiele zur Bestätigung von Dr. Abrahams wertvoller und lehrreicher Arbeit anzuführen. Eine eingehende Besprechung seiner Ausführungen würde den Raum eines ganzen Artikels in Anspruch nehmen. Es scheint mir aber der Mühe wert, wenigstens einige Bemerkungen mitzuteilen, die sich aus dem Material ergeben haben, das mir zur Zeit der Lektüre dieser Arbeit zur Verfügung stand.

1.   Der Wunsch nach dem Besitze eines Penis verbindet sich beim Mädchen mit dem Wunsch, vom Vater ein Geschenk (ursprünglich einen Penis, später ein Kind) zu erhalten. Bei einer weiblichen Patientin verursachte die folgende, ungünstige Kombination von Umständen die Überbetonung eines starken Kastrationskomplexes. Patientin hatte nur einen einzigen älteren Bruder, für den sie sowohl Neid wie Eifersucht empfand. Er hatte seit seiner Geburt einen mißgestalteten Fuß, für dessen Behandlung der Vater alles ihm Mögliche aufbot. Er brachte den Knaben regelmäßig zu einem berühmten Londoner Chirurgen, der ihn, neben anderen Behandlungen, nicht weniger als elf mal operierte; zu Hause pflegte der Vater das Bein des Kindes zweimal täglich selber zu massieren; das Mädchen wurde über diese Bemühungen vernachlässigt.

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