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Eisler, M.J. (1922). Kleine Nachträge zur Studie „Äußerungsformen des weiblichen Kastrationskomplexes“ von Abraham. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(3):330-332.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(3):330-332

Kleine Nachträge zur Studie „Äußerungsformen des weiblichen Kastrationskomplexes“ von Abraham

M. J. Eisler

Es sei unter Berufung auf die Wichtigkeit des behandelten Gegenstandes gestattet, zu den vielseitigen und mit großer Umsicht geordneten Beobachtungen Abrahams aus einem viel bescheideneren Material einige Zusätze zu machen. Abraham hat auch diesmal aus der Fülle der Erscheinungen mit glücklichem Griff das Wesentliche herausgeholt, denn im Grunde gibt es wohl keinen einzigen Fall von weiblicher Neurose oder Psychose, worin der „Kastrationskomplex“ nicht irgendwie zutage tritt, wie er auch in der „normalen“ Psyche des Weibes nicht ohne Rollenbeteilung bleibt. Gewiß, ähnliche Erfahrungen sind schon gemacht und vereinzelt auch ausgesprochen worden, aber das ist etwas anderes, als einen Gegenstand systematisch zu durchdringen und von allen Seiten zugleich in den Brennpunkt zu rücken. Die hier folgenden Bemerkungen sind also nur als Nachtrag gedacht und suchen die dort erschlossenen Tatsachen in mancher Hinsicht zu ergänzen.

Das von Abraham angeführte Material ist fast zur Gänze psychischer Natur und spricht sich zunächst in pathologischen Veränderungen der Gesamtpersönlichkeit aus. In der psychoanalytischen Arbeit haben wir es ja vor allem mit solchen Ersatzbildungen zu tun, die unser Augenmerk überhaupt auf den Komplex lenken. Bei näherem Zusehen und intimerem Eingehen auf die Symptome werden wir jedoch finden, daß die Auswirkungen oft tiefere sind und sich auch gleichsam in der Form von biologischen Reaktionen äußern.

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