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PEP-Web Tip of the Day

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Reich, W. (1922). Über Spezifität der Onanieformen. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(3):333-337.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(3):333-337

Über Spezifität der Onanieformen

Wilhelm Reich

Bei der Analyse eines Traumelementes begnügen wir uns in der Regel nicht mit der Mitteilung des Patienten, das Traumelement X stehe für das Erlebnis Y, sondern wir sind bemüht zu erfahren, warum Y gerade X zu seiner Darstellung gewählt habe, und erhoffen mit Recht von der Aufklärung der Spezifität dieser Wahl ein tieferes Verständnis von Details, aus welchen wir Genese und Sinn des Symptoms rekonstruieren. Wir meinen, daß genaueste Untersuchung der spezifischen Determinierung als eines der vielen Grundgesetze der analytischen Arbeit überhaupt aufgefaßt werden müsse und wollen in folgenden kurzen Ausführungen von diesem Standpunkte aus ein Gebiet von Triebäußerungen betreten, dem allgemeine Bedeutung von der Psychoanalyse immer zugeschrieben wurde.

Das Wesen der Onanie ist aufgeklärt, die typischen unbewußten Phantasien, das resultierende Schuldgefühl sind in ihrer Herkunft zum Großteil aufgedeckt worden. Eine kleine Lücke im Verständnis der Onanie soll hier ausgefüllt werden: wir meinen die Onanieform. An Schwierigkeiten, die sich bei der Behandlung von Impotenten ergeben, kann man es lernen, der Onanieform erhöhte Aufmerksamkeit zuzuwenden und finden, daß manche unbewußte Triebregung an einem manifest scheinbar nebensächlichen Detail in der Art zu onanieren Ausdruck und Abfuhr findet und der Besprechung in der Analyse so lange entgeht, als ihre Äußerung nicht in scharfe Beleuchtung gebracht und vor allem dem Patienten geraten wird, zwar nicht die Onanie, aber dieses oder jenes Detail in der Durchführung zu unterdrücken.

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