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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

Prior to searching a specific psychoanalytic concept, you may first want to review The Language of Psycho-Analysis written by Laplanche & Pontalis. You can access it directly by clicking here.

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Reich, W. (1922). Zwei narzißtische Typen: (Ergänzende Bemerkungen zu Dr. Alexanders „Kastrationskomplex und Charakter“, diese Zeitschrift, 1922/2.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(4):456-462.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(4):456-462

Mitteilungen: Klinische Beiträge

Zwei narzißtische Typen: (Ergänzende Bemerkungen zu Dr. Alexanders „Kastrationskomplex und Charakter“, diese Zeitschrift, 1922/2.)

Wilhelm Reich

I

Die uns von Alexander gelieferte Beschreibung und Abgrenzung des „neurotischen Charakters“ mit seinen diffusen von der Neurose mit ihren „lokalisierten“ Symptomen, ist vollinhaltlich zu bestätigen. Eine in der Arbeit aufgeworfene Frage steht hier zur Diskussion: „Es ist schwer, die dynamische Frage zu beantworten, ob der Druck des krankheitsvérursachenden Moments — die Libidostauung — nicht groß genug ist, um in neuen Bahnen, in Symptomen abgeführt zu werden, oder ob die Abwehrreaktion des Organismus — die Verdrängung — nicht ausgiebig genug ist, um die realen Befriedigungen ganz zu versperren.“ So formuliert, trifft die Frage nicht den Kern des Problems. Es ist kein Zufall, daß Alexander bei Analyse des neurotischen Charakters so tief in die psychologischen Verhältnisse gerade des Kastrationskomplexes geführt wurde. Es muß zu denken geben, daß man in allen Fällen neurotischen Charakters auf einen die gesamte Persönlichkeit umfassenden Kastralionskomplex und dahinter (was von Alexander zu wenig betont wurde) regelmäßig auf eine auffallend starke narzißtische Konstellation stößt, die sich letzten Endes als Resultat einer konstitutionellen Überbetontheit der wichtigsten erogenen Zonen — der analen, oralen und urethralen — darstellt. Wir müssen annehmen, daß eine solche Überbetontheit nicht nur die Ichlibido bedeutend stärkt, sondern gleichzeitig eine erhöhte Irritabilität der Gesamtpersönlichkeit schalft, die schon auf geringen Anstoß hin Störungen involvieren kann.

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