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Abraham, K. (1922). Die Spinne als Traumsymbol. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(4):470-475.

(1922). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(4):470-475

Mitteilungen: Beiträge zur Traumdeutung

Die Spinne als Traumsymbol

Karl Abraham

Jedem unter uns Psychoanalytikern ist gewiß in den Träumen der Patienten gelegentlich die Spinne als Symbol begegnet. Verwertbare Mitteilungen über die Bedeulung dieses Symbols fehlen aber in unserer Literatur fast vollständig. Freud erwähnt einmal, die Spinne repräsentiere die Mutter, und zwar die böse, vom Kinde gefürchtete Mutter. Es ist aber nicht ersichtlich, warum gerade die Spinne solche Eigenschaften einer Mutter verbildlichen soll. Man könnte daran denken, daß die Spinne kleineie Tiere einfängt und tötet, und kleinere Tiere stellen im Traum ja oftmals Kinder dar. Aber es gibt genug andere Lebewesen, die Jagd auf wehrlose, kleinere machen; warum also gerade die Spinne zum Symbol der bösen Mutter erheben? Die Spinne gehört somit zu denjenigen Traumsymbolen, deren Sinn wir — wenigstens in einer Bedeutung zu verstehen glauben, ohne doch zu wissen, warum ihnen solche Bedeutung zukommt.

In der Praxis macht man aber die Erfahrung, daß die erwähnte Bedeutung der Spinne nicht für alle Fälle paßt oder doch nicht allein ausreicht — wie uns ja die Mehrdeutigkeit der Symbole auch sonst geläufig ist. Und nun suchen wir vergeblich nach weiterem Rat in unserer Literatur. Stekel („Die Sprache des Traumes“, S.

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