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Abraham (1923). Kehrer, Prof. Dr. E. (Dresden): Ursachen und Behandlung der Unfruchtbarkeit nach modernen Gesichtspunkten. Zugleich ein Beitrag zu den Störungen des sexuellen Lebens, besonders der Dyspareunie. Mit vier Tabellen, dreizehn Kurven und zwei Abbildungen. Dresden und Leipzig, Theodor Steinkopff 1922.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(2):226-227.
    

(1923). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(2):226-227

Kehrer, Prof. Dr. E. (Dresden): Ursachen und Behandlung der Unfruchtbarkeit nach modernen Gesichtspunkten. Zugleich ein Beitrag zu den Störungen des sexuellen Lebens, besonders der Dyspareunie. Mit vier Tabellen, dreizehn Kurven und zwei Abbildungen. Dresden und Leipzig, Theodor Steinkopff 1922.

Review by:
Abraham

Die Konzeption kann ohne positive seelische Beteiligung des Weibes am Zeugungsakt Zustandekommen, doch betont Verfasser mit Entschiedenheit, daß im allgemeinen die Dyspareunie ein Hindernis der Konzeption bilde. Er verlangt daher in jedem Falle neben einem gynäkologischen Organbefund eine „psychosexuelle Analyse“. K. legt das größte Gewicht auf eine volle sexuelle Befriedigung des Weibes, weil nach ungenügender Befriedigung eine Überfüllung des Blut- und Lymphgefäßsytems der Unterleibsorgane bestehen bleibe, woraus sich dann ernstere Veränderungen von konzeptionshindernder Wirkung entwickeln. Verfasser verbreitet sich über die einzelnen Formen der Dyspareunie und betont immer wieder die hohe Bedeutung des psychischen Faktors.

Den wissenschaftlichen und therapeutischen Ergebnissen der Psychoanalyse sucht Kehrer in seiner Weise gerecht zu werden. Seine Stellungnahme zur Psychoanalyse ist jedoch ein eigentümliches Gemisch von Bekennermut und Scheu vor den letzten Konsequenzen. Er erklärt einerseits, sich frei zu fühlen „von den Lehren Freuds und seiner Schule, soweit sie auf einer allzu übertriebenen Betonung des sexuellen Lebens für jede psychische Regung beruhen“; andererseits aber sei er auf eigenen Wegen zu sehr ähnlichen Auffassungen wie die Psychoanalytiker gelangt.

Der Verfasser befindet sich in offensichtlicher Unkenntnis über den eigentlichen Vorgang beim psychoanalytischen Verfahren, wie er auch über unsere Auffasung des Unbewußten und alles damit Zusammenhängenden ungenau orientiert ist.

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