Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To review the glossary of psychoanalytic concepts…

PEP-Web Tip of the Day

Prior to searching for a specific psychoanalytic concept, you may first want to review PEP Consolidated Psychoanalytic Glossary edited by Levinson. You can access it directly by clicking here.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Abraham, K. (1924). BALTAZAR CARAVEDO (Lima): Actitudes regresivas en los esquizofrenicos. Revista de Psiquiatria Vol. V. Nr. 2, Lima 1924.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(3):308.

(1924). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(3):308

BALTAZAR CARAVEDO (Lima): Actitudes regresivas en los esquizofrenicos. Revista de Psiquiatria Vol. V. Nr. 2, Lima 1924.

Review by:
K. Abraham

Verfasser nimmt für alle Haltungsstereotypien der Geisteskranken eine regressive Bedeutung an, das heißt ihre Herkunft von der Haltung des Fötus. Er geht von der Beugehaltung des Kindes im Mutterleib aus, nimmt an, daß sie unlustvoll sei und das Kind zu reaktiven Streckbewegungen veranlasse. Die Streckbewegungen entstehen sekundär und sind im extrauterinen Leben lustvoll. Während alle Beugehaltungen „Unlust, Schmerz, Trauer, Schwäche, Demut, Impotenz“ ausdrücken, bedeutet die Körperstreckung „Lust, Stolz, Kraft, Befriedigung“.

Die stereotypen Haltungen der Schizophrenen sind größtenteils Beugehaltungen, und als solche stellen sie den Versuch zur Rückkehr in die intrauterinen Verhältnisse dar. Der Kranke kehrt zur ältesten Haltungsform zurück. Die Nahrungsverweigerung der nämlichen Patienten schließt ebenfalls eine Rückkehr zu pränatalen Verhältnissen in sich. Bei manchen Kranken bezieht sich die Abstinenz nur auf feste Speisen; die Regression geht dann nur bis zur ausschließlichen Aufnahme von Flüssigkeiten; Andere weigern sich, auch diese anzunehmen, so daß vielfach künstliche Ernährung mit dem Schlauch nötig wird. Der Verfasser hat diese bei seinen Kranken vermeiden gelernt, indem er ihnen wie kleinen Kindern die Milch in der Saugflasche verabreicht.

Diese Angabe des Verfassers verdient entschieden Nachprüfung; selbst wenn das Verfahren sich nur in einem Teil solcher Fälle bewährte, wäre der Nutzen erheblich. Verfasser gibt an, daß die Patienten nach einiger Zeit von selbst wieder zur normalen Form der Nahrungsaufnahme übergehen.

Verfasser erwähnt nur eine stereotype Streckhaltung bei Geisteskranken: Die Streckung des ganzen Körpers, die ihm eine mimische Darstellung des Todes zu sein scheint.

Dr. K. Abraham (Berlin).

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.