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Deutsch, F. (1924). Zur Bildung des Konversionssymptoms: Vortrag, gehalten am VII. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Berlin, September 1922. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(4):380-392.

(1924). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(4):380-392

Zur Bildung des Konversionssymptoms: Vortrag, gehalten am VII. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Berlin, September 1922

Felix Deutsch

Der Name „Konversionssymptom“ ist, wie wir wissen, für jene Störungen im Psychischen geprägt worden, bei denen eine Umwandlung eines verdrängten Affektes in ein organisches Symptom stattgefunden hat. Die psychischen Mechanismen, welche die Umwandlung einer derartigen Affektstörung in organische bewirken, sind heute wohl in einwandfreier Weise sichergestellt. Die Erfahrungen über diesen Transformationsprozeß sind bei jener Neurose gewonnen worden, die als „Konversionshysterie“ bezeichnet wird. Wenn dieser Konvertierungsprozeß nunmehr eine weit über die ursprünglichen Grenzen hinausgehende Bedeutung zu gewinnen beginnt, so hängt dies wohl damit zusammen, daß solche Umwandlungsvorgänge aus dem Psychischen in Physisches auch bei Erkrankungen festgestellt werden konnten, die keineswegs auf das Gebiet der Neurosen sich beschränken. Vielmehr wurden diese Vorgänge auch bei solchen Krankheiten beobachtet, die nicht nur mit funktioneilen, sondern hauptsächlich mit materiell-organischen Störungen einhergehen. Dadurch erweitert sich die Anwendungsnotwendigkeit des Begriffes „Konversion“ über das Gebiet hinaus, für welches der Name geschaffen wurde. Die Berechtigung zu dieser Erweiterung ergibt sich aus den Beobachtungen am Krankenbette organisch Kranker.

Die Durchforschung interner Krankheitsbilder nach dieser Richtung läßt aus dem organischen Symptomenkomplex soviel Psychisches herausschälen und einen solchen Anteil des verdrängten Unbewußten an der Entstehung organischer Krankheiten feststellen, daß sich dadurch auch die Möglichkeit ergibt, den „rätselhaften Sprung aus dem Psychischen ins Organische“ ein wenig aufzuklären.

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