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Blum (1925). Schaxel, Julius: Grundzüge der Theorienbildung in der Biologie, 2. Auflage, 1922. Verlag von Gustav Fischer, Jena.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(1):97-99.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(1):97-99

REFERATE: Aus den Grenzgebieten

Schaxel, Julius: Grundzüge der Theorienbildung in der Biologie, 2. Auflage, 1922. Verlag von Gustav Fischer, Jena.

Review by:
Blum

In diesem umfassenden Werke gibt uns der Autor einen vollständigen und klaren Überblick üher den mannigfachen Theoriengehalt der Biologie, hebt aus dieser Menge einzelner Lehren die Grundauffassungen heraus und versucht schließlich daraus einen Aufbau, eine Klarlegung des Problems der Biologie überhaupt. Es ist eine schwierige Aufgabe, aus dieser Fülle einen Überblick zu geben. Ich verweise dabei auf das ausführliche Referat Ferenczis (Internat. Zschr. f. PsA. VI. 1920, S. 82) über eine frühere Arbeit des Verfassers.

Es wird vom Verfasser ausführlich dargelegt, wie sehr die Theorienbildung der Biologie das Spiegelbild der psychischen Strömungen, Weltauffassungen ihrer Zeit und ihrer Urheber ist. Am Darwinismus wird gezeigt, wie eine scheinbar wissenschaftliche Theorie voll von außerwissenschaftlichen Strömungen ist und schließlich in eine „seichte Begriffsromantik“ ausarten kann. Wie dann der Entwicklungsgedanke als Axiom hineingetragen wird und mit der Phylo-und Ontogenie ein „an Behauptungen reicher und an Begründungen armer Zustand der Wissenschaft“ entsteht, der schließlich die einzige Lehre, welche uns wahre Urkunden der Vergangenheit liefert, die Paläontologie einfach „vergewaltigt“. Auffallend ist, daß jeweilen auf dem Gebiete der Botanik durchwegs weit objektiver, ich mqchte fast sagen „komplexfreier“ geforscht wird als auf dem der Zoologie.

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