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Fenichel (1925). Abraham, Karl: Versuch einer Entwicklungsgeschichte der Libido auf Grund der Psychoanalyse seelischer Störungen. (Neue Arbeiten z. ärzd. Psychoanalyse, hg. von Prof. Dr. Sigm. Freud, Nr. II.) Internationaler Psymoanalytismer Verlag, Leipzig, Wien, Zürim 1924.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(1):104-106.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(1):104-106

REFERATE: Aus der psychoanalytischen Literatur

Abraham, Karl: Versuch einer Entwicklungsgeschichte der Libido auf Grund der Psychoanalyse seelischer Störungen. (Neue Arbeiten z. ärzd. Psychoanalyse, hg. von Prof. Dr. Sigm. Freud, Nr. II.) Internationaler Psymoanalytismer Verlag, Leipzig, Wien, Zürim 1924.

Review by:
Fenichel

Auf S. 65 des vorliegenden Buches gibt uns der Autor als das Ziel seiner Abhandlung an, „bestimmte, bei manisch-depressiven Kranken erhobene Befunde für die Sexualtheorie nutzbar zu machen.“ Wir meinen, daß sein Buch nicht nur diese Aufgabe glänzend gelöst, sondern weit mehr geleistet hat als dies. Es wirft zunächst neues Licht auf die normalen und pathologischen Verhältnisse der psychosexuellen Entwicklung, indem es bisher nicht erfaßte Tatsachen aufzeigt und in den Zusammenhang der Libidotheorie einreiht. Durch die neuen Einsichten wird dann die Triebdynamik von Krankheitsbildern erhellt, die bisher der analytischen Aufklärung nicht zugänglich waren. Schließlich trägt das Buch Entscheidendes zur Psychologie dieser Krankheitszustände bei. Die von Freud begründete psychologische Erkenntnis der Melancholie und Manie findet hier tiefgehende Ergänzung. Auch diese Krankheiten entstehen — wie der Autor überzeugend darlegt — durchgängig auf regressiver Grundlage und die „endogenen“ Erkrankungen erscheinen daher den „psychogenen“ nicht mehr prinzipiell entgegengesetzt; vielmehr führt der Versuch, jene mit Hilfe der psychoanalytischen Libidotheorie verständlich zu machen, zu einer äußerst glücklichen gegenseitigen Befruchtung, von der die Psychologie der manisch-depressiven Zustände in gleicher Weise gefördert wird wie die Libidotheorie.

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