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Landauer, K. (1925). Äquivalente der Trauer: Vortrag auf der I. Deutschen Zusammenkunft für Psychoanalyse in Würzburg, Oktober 1924. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(2):194-205.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(2):194-205

Äquivalente der Trauer: Vortrag auf der I. Deutschen Zusammenkunft für Psychoanalyse in Würzburg, Oktober 1924

Karl Landauer

Im Jahre 1895 hat Freud einen Aufsatz veröffentlicht, in dem er, der auf psychogene Erklärungen nervöser Zustände und Erscheinungen wie kein zweiter eingestellt war, auf eine Reihe Phänomene hinweist, welche somatisch erklärbar seien als Äquivalente der Angst, körperliche Parallelvorgänge des seelischen Affektes. Er zeigte, daß in vielen Krankheitsfällen eine oder gehäufte der beschriebenen Ausdruckserscheinungen auftreten können, ohne daß der seelische Parallelvorgang im Bewußtsein wäre, daß aber die Kenntnis des psycho-somatischen Zusammenhanges die Auffindung des unbewußten Affektes ermöglicht, dessen Abfuhr dann der Heilung des Leidens den Weg ebnet. Kaum eine Anregung des Wiener Meisters hat praktisch und theoretisch gleich großes Aufsehen erregt. Eine Fülle von Arbeiten — auch außerhalb der psychoanalytischen Schule — hat kasuistische Bestätigungen und Nachträge gebracht. Ihren vorläufigen Abschluß fanden sie in der bekannten Monographie Stekels, die ein wahres Lexikon der Ausdruckssprache des Angstaffektes darstellt.

In anderer Beziehung aber fiel Freuds Anregung völlig unter den Tisch: bisher wurden meines Wissens nie analog die Äußerungen anderer Affekte untersucht, obwohl auch bei ihnen die seelischen Vorgänge unbewußt bleiben und ihre körperlichen Ausdrucksphänomene, vom Kranken unverstanden, in Erscheinung treten können.

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