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Hermann (1925). Schilder, Paul: Seele und Leben. Grundsätzliches zur Psychologie der Schizophrenie und Paraphrenie, zur Psychoanalyse und zur Psychologie überhaupt. (Heft 35 der Monogr. a. d. Gesamtgeb. d. Neur. u. Psych.) J. Springer, Berlin 1923.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(2):237-238.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(2):237-238

Schilder, Paul: Seele und Leben. Grundsätzliches zur Psychologie der Schizophrenie und Paraphrenie, zur Psychoanalyse und zur Psychologie überhaupt. (Heft 35 der Monogr. a. d. Gesamtgeb. d. Neur. u. Psych.) J. Springer, Berlin 1923.

Review by:
Hermann

Inhaltlich baut sich diese Arbeit auf folgenden drei Grundprinzipien auf: 1) Jedes einzelne individuelle Erleben durchläuft eine phylo- und ontogenetisch vorgebildete Stufenleiter nacheinander folgender Entwicklungsphasen. 2) Jedes psychische Gebilde ist von einem Saume, der „Sphäre“, umgeben, eben darin die überwundenen Inhaltsbezüge mit sich tragend. 3) Wirklichkeitsanpassung, Denken, Begriffsbildung sind nur von der Biologie aus zu verstehen, unser ganzes psychisches Leben entfaltet sich auf triebhafter Grundlage. — Bei der Schizophrenie wird nun eine regressive Entwicklungshemmung des Denkens vorgefunden, das Denken gibt seine Produkte noch vor der endgültig möglichen Entwicklungsphase dem Bewußtsein ab, dadurch kommt das sphärische Material zur Herrschaft, jedoch nicht in logisch-klarer Weise gesondert, sondern durcheinander gewürfelt. „Auffassungsgrundlage“ und „Bedeutungsakt“ sind im schizophrenen Denken abgeändert, und zwar abgeändert nach den jeweilig vorhandenen biologischen Bedürfnissen. Bezüglich der Pathogenese der Schizophrenie schließt sich Schilder derjenigen Auffassung an, nach welcher es sich hier um eine Intoxikation handle, die körperlich (nicht seelisch)-konstitutionell vorbereitet ist. Durch diese Intoxikation wird eine primitive Reaktionsweise der Psyche auf ihre Probleme herausgezwungen. — Im Kapitel „Körper und Welt“ werden diese zwei Korrelatbegriffe, ihre mehr-weniger schwankende Grenze und die Verwischung dieser Grenze einer in den Narzißmus und in die magische Denkweise mündenden Analyse unterworfen.

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