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Fenichel, O. (1925). Introjektion und Kastrationskomplex: Vortrag in der Berliner Psychoanalytischen Vereinigung im Mai 1924. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(3):261-296.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(3):261-296

Introjektion und Kastrationskomplex: Vortrag in der Berliner Psychoanalytischen Vereinigung im Mai 1924

Otto Fenichel

I

Im Jahre 1921 hat Pfeifer auf die libidinösen Schicksale nach einer Liebesenttäuschung während der Analyse aufmerksam gemacht und zur Diskussion über dieses Thema aufgefordert. Sein Patient hat, nachdem er durch eine schroffe Absage der Geliebten zum Aufgeben seines Liebesobjekts gezwungen worden war, alle denkbaren Versuche zur Wiedererlangung der befriedigenden Situation gemacht, wobei diese Libidobewegungen — wie zu erwarten — unter dem Bilde der Regression verliefen; der weitreichendsten Regression in den objektlosen primitiven Narzißmus folgten orale, anale und genital-inzestuöse Strebungen als kurze Rekapitulation der gesamten Libidoentwicklung. Der Patient reagierte auf den Objektverlust zuerst mit melancholischer Trauer, mit voller Interesselosigkeit, Selbstmordgedanken, Schlaflosigkeit und Nahrungsverweigerung. Die erste Nahrung, die er schließlich zu sich nahm, mußte flüssig sein. In den nächsten Tagen kamen verschiedene anale Symptome zum Vorschein; später flackerten infantile Inzestgelüste auf Schwester und Cousinen wieder auf und schließlich verstärkte sich auch eine positiv-homosexuelle Übertragung auf den Analytiker.

Wir wollen von einem Fall berichten, der zunächst diese Beobachtungen Pfeifers vollinhaltlich bestätigt, durch die Art der auslösenden Liebesenttäuschung aber ein eingehendes Studium der folgenden libidinösen Schicksale und dadurch die Aufdeckung der infantilen Entwicklung ermöglicht und so letzten Endes zur vollen analytischen Klärung der Neurose geführt hat.

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