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Reich, W. (1925). Weitere Bemerkungen über die therapeutische Bedeutung der Genitallibido: Nach einem Vortrage am VIII. Internationalen Psychoanalytischen Kongrß, Salzburg, April 1924. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(3):297-317.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(3):297-317

Weitere Bemerkungen über die therapeutische Bedeutung der Genitallibido: Nach einem Vortrage am VIII. Internationalen Psychoanalytischen Kongrß, Salzburg, April 1924

Wilhelm Reich

In einer kleinen Arbeit „Über Genitalität“ (Int. Ztschr. f. PsA. 1924) bin ich auf Grund einer vergleichenden Untersuchung über die infantile Genitalorganisation an Hand klinischen Materials zum Ergebnis gekommen. daß — ceteris paribus — die Prognose einer Übertragungsneurose um so günstiger ist, je vollkommener das infantile genitale Primat eerreicht wurde und je reiner von prägenitalen Zuschüssen die genitale Objektliebe zur Ausbildung gelangen konnte. Obwohl sich mir schon damals eine Reihe von Einwänden aufdrängte, mußte am Prinzipiellen festgehalten und die detaillierte Ausarbeitung des Problemkreises verschoben werden, bis sich Gelegenheit bot, an neuem Material den einen oder anderen fraglichen Punkt aufzuklären.

Der obige Satz gründete sich zunächst auf Beobachtung empirischer Tatsachen, deren theoretische Begründung nur zum kleinsten Teile schon dort versucht wurde. Es hieß ferner nicht nur, sich über den Begriff der normalen psychogenitalen Funktion klar zu werden, sondern, was weit schwerer war, Kriterien für die Funktionsstärke des infantilen genitalen Primats zu gewinnen und es von den übrigen libidinösen Organisationen scheiden zu lernen. Dabei stützte ich mich auf die bisherigen analytischen Anschauungen über die Entwicklungsstufen der Libido, insbesondere Freuds und Abrahams; es zeigte sich aber, daß ohne die Annahme sehr komplizierter Mischbildungen verschiedener libidinöser Organisationen nicht auszukommen war, denn der Begriff eines „reinen“ genitalen Primats ist ein relativer und es widerspricht der analytischen Erfahrung, anzunehmen, daß eine verlassene libidinöse Position ohne Einfluß auf die Etablierung einer späteren bleibt.

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